Photovoltaik-Förderung: Zuschuss für PV-Anlagen in Deutschland 2026

Kai Janßen
Zuletzt aktualisiert: 02/10/2026

Das Wichtigste zuerst

  • Im Jahr 2026 stehen in Deutschland zahlreiche Fördermöglichkeiten und Zuschüsse für PV-Anlagen zur Verfügung.
  • KfW-Förderung 270: Die KfW bietet zinsgünstige Kredite für PV-Anlagen und Stromspeicher.
  • Einspeisevergütung: Eine staatlich festgelegte Vergütung für den ins Netz eingespeisten Solarstrom.
  • Nullsteuersatz: Keine Umsatzsteuer auf Kauf und Installation begünstigter PV-Anlagen auf oder nahe Wohngebäuden und anderen begünstigten Gebäuden.
  • Regionale Förderprogramme: Zusätzliche finanzielle Unterstützung steht je nach Bundesland zur Verfügung.
  • Kommunale Zuschüsse: Es gibt spezifische Zuschüsse für PV-Anlagen in verschiedenen Städten und Gemeinden.

Welche Förderungen gibt es in Deutschland für Photovoltaik in 2026?

In 2026 stehen in Deutschland weiterhin verschiedene Fördermöglichkeiten für PV-Anlagen zur Verfügung, die sowohl bundesweite als auch regionale Programme umfassen. Auf Bundesebene können Sie von zinsgünstigen Krediten der KfW-Bank, der Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sowie von steuerlichen Erleichterungen profitieren.

FörderungFörderfähige MaßnahmenArtHöhe
KfW-Förderung 270PV-Anlagen und SpeicherKreditzinsgünstiges Darlehen, bis 100% der Kosten bis 150 Mio. €
EinspeisevergütungEinspeisung von Solarstrom ins öffentliche StromnetzVergütung5,44–12,22 ct/kWh (für Inbetriebnahme 01.08.–31.12.2026)
NullsteuersatzKauf und Installation von PV-AnlagenSteuererleichterung0% Umsatzsteuer

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KfW-Förderung 270

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet mit dem Programm „Erneuerbare Energien – Standard (270)“ zinsgünstige Kredite für die Installation von PV-Anlagen und Batteriespeichern an. Dieses Programm richtet sich an Privatpersonen, Unternehmen, Freiberufler, Landwirte sowie gemeinnützige Organisationen. Die Beantragung erfolgt über Ihre Hausbank, die Ihre Bonität prüft und den Kredit bei der KfW für Sie beantragt. Den Antrag sollten Sie über Ihren Finanzierungspartner vor einer verbindlichen Bestellung bzw. vor dem Beginn des Vorhabens stellen. Privatpersonen müssen zumindest einen Teil des Stroms einspeisen bzw. verkaufen. Die Kombination mit anderen Förderprogrammen wie der Einspeisevergütung ist möglich. Der Zinssatz hängt unter anderem von Laufzeit, Bonität und Sicherheiten ab. Die Zinsbindung entspricht dabei nicht immer der gesamten Kreditlaufzeit. 

Die genauen Konditionen des KfW-Programms sind aktuell wie folgt:

VariableKonditionen
Finanzierungbis zu 100% der Anlagenkosten pro Vorhaben
Auszahlung100%, einmalig oder in Teilbeträgen
Abrufinnerhalb von 12 Monaten nach Zusage
Höchstbetrag150 Mio. €
Bereitstellungsprovision0,15% pro Monat, beginnend 6 Monate und 2 Bankarbeitstage nach Zusage
Sollzinsabhängig von Laufzeit, Bonität und Sicherheiten; Zinsbindung nicht immer gleich Gesamtlaufzeit
Mindestlaufzeit2 Jahre
Maximale Laufzeit30 Jahre
Tilgungsfreie Anlaufjahre1 bis 5 Jahre
Tilgungsfreie ZeitZahlung der Zinsen
Nach der tilgungsfreien Zeitgleiche vierteljährliche Tilgungsraten zuzüglich Zinsen auf die Restschuld
Art und Höhe der Sicher­heitenje nach Vereinbarung mit Ihrer Hausbank

Einspeisevergütung

Die Einspeisevergütung ist eine staatlich festgelegte Vergütung für den ins Netz eingespeisten Solarstrom. Diese Regelung ist im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verankert und bietet PV-Anlagenbetreibern finanzielle Sicherheit. Die Vergütungssätze werden halbjährlich angepasst und betragen für neue Inbetriebnahmen vom 01.08. bis zum 31.12.2026 zwischen 5,44 und 12,22 Cent pro kWh, je nach Art der Einspeisung und Leistung der Solaranlage. Die Sätze gelten anteilig je Leistungsstufe: Bei einer größeren Anlage erhält der Leistungsanteil bis 10 kWp den höheren Satz, erst der darüber liegende Anteil den niedrigeren Satz.

Leistung der PV-AnlageTeileinspeisungVolleinspeisung
bis 10 kWp7,70 Cent / kWh12,22 Cent / kWh
über 10 bis 40 kWp6,66 Cent / kWh10,24 Cent / kWh
über 40 bis 100 kWp5,44 Cent / kWh10,24 Cent / kWh

Die Vergütung wird grundsätzlich für 20 Jahre zuzüglich des Inbetriebnahmejahres gezahlt. Für betroffene Neuanlagen entfällt die Vergütung in Zeiträumen mit negativen Börsenpreisen. Für Anlagen unter 100 kW gilt eine Ausnahme bis zum Ende des Kalenderjahres, in dem ein Smart-Meter eingebaut wurde. Zugleich regelt das Gesetz eine Verlängerung des Vergütungszeitraums. Die exakten Auswirkungen hängen von dem Inbetriebnahmedatum und den Übergangsregeln ab.

Nullsteuersatz für Photovoltaik

Seit dem 1. Januar 2023 gilt ein Nullsteuersatz für PV-Anlagen. Das bedeutet, dass keine Umsatzsteuer auf den Kauf und die Installation einer begünstigten PV-Anlage auf oder nahe Wohngebäuden und anderen begünstigten Gebäuden anfällt. Dies senkt die Anschaffungskosten erheblich und macht den Einstieg in die Solarenergie finanziell attraktiver. Der Nullsteuersatz gilt auch für wesentliche Komponenten, geeignete Speicher und die Montagekosten.

Bis einschließlich 30 kWp gilt eine gesetzliche Vereinfachung: Die Gebäudebedingung wird dann ohne weitere Prüfung angenommen. Daher sind 30 kWp keine absolute Obergrenze für den Nullsteuersatz.

Welche regionalen PV-Förderungen gibt es in Deutschland 2026?

Neben den bundesweiten Programmen gibt es auch zahlreiche regionale Förderungen, die zusätzliche finanzielle Unterstützung bieten. Diese Förderungen variieren je nach Bundesland und haben unterschiedliche Voraussetzungen und Förderhöhen.

Hier eine aktuelle Übersicht der regionalen PV-Förderungen im Jahr 2026 (Stand der Länderprogramme im September 2026; verfügbare Fördermittel sind nicht garantiert):

BundeslandFörderprogrammFörderfähige MaßnahmenArt der FörderungHöhe der Förderung
Baden-WürttembergL-Bank Wohnen mit Zukunft: PhotovoltaikPV-Anlagen bis 30 kW und Speicher, auch Nachrüstungzinsverbilligtes DarlehenKreditsummen ab 5.000 €; nur für Wohngebäude mit bis zu 3 Wohneinheiten, eine selbst genutzt
Bayernkein allgemeiner Landeszuschuss für private Standard-PV–––
BerlinSolarPLUS S / SolarPLUS LS: Zählerschrank, Speicher, Denkmal-PV nach Anlagenklasse; L: förderfähige Speicher- und Sonder-PV-Maßnahmen sowie GutachtenZuschussS: Zählerschrank 750 €, Speicher 500–4.750 €, Denkmal-PV 600–5.700 €; L: 30/40/50% für Speicher-/Sonder-PV-Maßnahmen, max. 30.000 €, Gutachten 45/55/65%, max. 15.000 €; keine neue Balkonkraftwerk-Förderung
Brandenburgkein allgemeiner Landeszuschuss für private PV oder Heimspeicher–––
BremenBAB-Kredit Rund ums HausPV über 800 W und Speicher an WohngebäudenKredit, kein Zuschussbis 50.000 € / bis 100%, 10 Jahre, ein tilgungsfreies Jahr
HamburgHamburger Gründachförderung und Balkon-PV für Mieterinnen und MieterDachbegrünung und Solar-Unterkonstruktion getrennt von PV-Modulen; einkommensabhängige Balkon-PVZuschussDachbegrünung 60% für private Selbstnutzer/Wohnungseigentümergemeinschaften bzw. 40% für andere, max. 100.000 €; Solar-Unterkonstruktion 40%, max. 50 €/m² Modulfläche, keine PV-Module; Balkon-PV 90%, max. 500 €, bis 31.07.2027
HessenWIBank PV-Anlagen-DarlehenPV bis 20 kW auf selbst genutztem Wohneigentum, Speicher nur zusammen mit neuer PVDarlehen mit 1,5 Prozentpunkten Zinsverbilligung10.000–50.000 €, 10 Jahre
Mecklenburg-VorpommernFörderung für Mini-Solaranlagenkleine PV-Anlagen für Mieter, 200–800 W WechselrichterleistungZuschussbis zu 500 €, begrenzt auf die Kosten; Eigentümerbudget ausgeschöpft; Programm bis Ende 2027; keine parallele EEG-Vergütung
Niedersachsenkein allgemeiner Landeszuschuss für private Dach-PV/Speicher–––
Nordrhein-Westfalenprogres.NRWrelevante PV-Förderbereiche derzeit ohne Antragsmöglichkeit––
Rheinland-PfalzISB 505 Modernisierung selbst genutzten Wohnraumsnur bei Einhaltung der Einkommens- und Wohnraumgrenzen; PV nur für Eigenbedarf: entweder keine öffentliche Netzeinspeisung oder Einspeicherung bei einem Stromanbieter mit Rückabruf bei Bedarf, ohne EinspeisevergütungDarlehen mit einkommensabhängigen Tilgungszuschüssen im Programm, kein allgemeiner PV-BarkostenzuschussDarlehen bis 100.000 € für bis 4 Personen, +5.000 € je weiterer Person
SaarlandPV-Speicher-Saar, nur kleine und mittlere Unternehmen (KMU) / NichtwohngebäudeSpeicher ab 6,5 kWh mit neuer PV ab 5 kWZuschuss200 €/kWh, max. 30.600 €; Laufzeit bis 2028; kein allgemeiner Zuschuss für private Heimspeicher
SachsenSAB Sachsenkredit Energie und SpeicherPV über 30 bis 1.000 kW, Speicher mit entsprechender PV-Verknüpfung und programmspezifischen Anforderungen; Kredit 35.000 € bis 5 Mio. €zinsverbilligter Kredit mit Tilgungszuschussgrundsätzlich 10%, Speicher 20%, insgesamt max. 50.000 €; EEG-geförderte PV erhält nicht zugleich diesen PV-Tilgungszuschuss; kein typisches 5–10-kWp-Hausprogramm
Sachsen-Anhaltkein aktueller allgemeiner privater Speicherzuschuss; ENERGIE nur für UnternehmenPV nur als ergänzender Teil einer Gebäude-EffizienzmaßnahmeZuschussFörderquoten 50/35/20% je Unternehmensgröße, max. 1 Mio. €; kein eigenständiger PV-Zuschuss, keine EEG-Kombination
Schleswig-Holsteinkein allgemeiner Landeszuschuss für private Standard-PV oder Heimspeicher–––
ThüringenSolarInvest geschlossen; kein allgemeiner aktueller Landeszuschuss für private Standard-PV oder Heimspeicher–––

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Welche Zuschüsse gibt es in den einzelnen Kommunen?

Auch 2026 bieten zahlreiche deutsche Kommunen weiterhin Förderprogramme für PV-Anlagen an. Diese Programme variieren je nach Stadt und unterstützen sowohl die Installation neuer PV-Anlagen als auch die Erweiterung bestehender Systeme. Die folgende Tabelle ist eine Auswahl belegter Angebote (Stand September/Oktober 2026). Stellen Sie den Antrag in der Regel vor Kauf oder Beauftragung und planen Sie ein, dass die Mittel begrenzt sind:

KommuneFörderprogrammWas wird gefördert?Höhe der Förderung
AachenFörderprogramm Photovoltaikanlagen und BatteriespeichersystemeMieterstrom/Gebäudestrom in Mehrfamilienhäusern (MFH), PV für KMU sowie förderfähige SpeicherMFH-Mieterstrom/Gebäudestrom 200 €/kWp, max. 10.000 €; Speicher 100 €/kWh, max. 5.000 €; KMU-PV 100 €/kWp, max. 10.000 €; keine allgemeine Förderung für Ein-/Zweifamilienhäuser oder Balkon-PV
Bad KreuznachBalkonkraftwerke für Privathaushalte, bis 31.03.2027Balkonkraftwerkebis 250 €, höchstens Kaufpreis; Antrag spätestens 6 Monate nach Kauf
BuckenhofPhotovoltaik FörderungPV-Anlagen, Stromspeicher, BalkonkraftwerkePV ohne Speicher 50 €/kWp, max. 250 €; PV mit Speicher 50 €/kWp + 50 €/kWh, zusammen max. 500 € (je max. 5 kWp/kWh); Balkon-PV 50 € pauschal
DarmstadtFörderprogramm PhotovoltaikPV-Anlage, Balkonkraftwerke200 € pro kWp bis max. 6.000 €; Balkon-PV 200 € bei einem / 400 € bei zwei Modulen, jeweils max. 50% der Kosten
DortmundFörderung von PV-Anlagen auf VereinsgebäudenPV-Anlagen für Vereine ab 5 kWpbis zu 50% der Kosten, max. 15.000 €; Speicher nicht gefördert
FrankfurtKlimabonusPhotovoltaik, Speicher, SolargründachPV und Speicher grundsätzlich 20%, Solargründach 30%; gemeinschaftliche Projekte ggf. +5 Prozentpunkte; Balkonförderung ausgeschöpft
GelsenkirchenFörderung von PV-Anlagen in Gelsenkirchennur Balkon-PV, neue Geräte bis 800 W100 €, höchstens Kosten; Antrag bis zum 13.12.2026
KasselFörderung BalkonkraftwerkBalkonkraftwerke150 € pauschal; Antrag und Bewilligung vor Kauf
KölnKlimafreundliches Wohnen, bis Dezember 2026Photovoltaik, Speicher, BalkonkraftwerkeStaffelpauschalen: PV 1.500–2.500 €, Speicher 500–1.300 €, Balkon-PV 150 € bzw. 300 € mit Köln-Pass
MarloffsteinPhotovoltaik FörderungPV-Anlagen, Speicher, BalkonkraftwerkePV ohne Speicher 50 €/kWp, max. 250 €; PV mit Speicher 50 €/kWp + 50 €/kWh, zusammen max. 500 € (je max. 5 kWp/kWh); Balkon-PV 50 € pauschal
OsnabrückOsnabrück saniertPhotovoltaik an bestehenden Wohngebäuden400 €/kWp nur für neu errichtete Leistung oberhalb 8 kWp, max. 30% der Nettokosten und max. 20.000 €; Antrag vor Beauftragung
Rottenburg am NeckarNachhaltig Bauen und Sanierennur Indach-/Solarziegel-PV im Bereich Altstadt-/Ortsbildsatzungen20% der Kosten, max. 3.000 €
SpardorfPhotovoltaik Förderungnotstromfähige PV ab 5 kWp mit Speicher ab 5 kWh750 €, max. 60% der Kosten; Inselumschaltung, Schwarzstart, Sektorkopplung und Netzladefähigkeit erforderlich
StuttgartStuttgarter Solaroffensivebegleitende Maßnahmen und Speicher; PV-Module, Wechselrichter und normale Montage nicht bezuschusstbegleitende Maßnahmen 50% netto, gedeckelt auf 300 €/kWp Dach bzw. 400 €/kWp Fassade/Gründach, max. 30.000 €; Speicher 100 €/kWh, max. 1 kWh/kWp und max. 10.000 €; 2026-Mittel ausgeschöpft, Anträge weiter möglich, Auszahlung frühestens 2027
TübingenTübingen macht blauvolle Dachbelegung und Speicher, Solardachziegel/Indach-PV; Installation 2026, Antrag in Modul A nach Installationvolle Dachbelegung ab 2 / 8 / 15–25 kWp 500 / 600 / 700 €, Speicher ab 2 kWh zusätzlich 250 €; Solardachziegel/Indach-PV 1.000 / 1.250 / 1.500 €; Vorgaben zur unauffälligen Gestaltung bzw. zum Denkmalschutz beachten
UttenreuthPhotovoltaik FörderungPV-Anlagen, Stromspeicher; vor Beginn Bewilligung oder Zulassung zum vorzeitigen Beginn abwartenPV 50 €/kWp, max. 250 €; PV mit Speicher zusammen max. 500 € (50 €/kWp + 50 €/kWh, je max. 5 kWp/kWh); separater Speicher ab 3 kWh 50 €/kWh, max. 250 €; insgesamt max. 60% der Kosten; keine Balkonförderung in neuer Richtlinie
WürzburgKlimastadt Würzburgneue Solar-Gründach-PV, Fassaden-PV, gemeinschaftliche Gebäudeversorgung; Fachbetrieb, Bewilligung vor Vertrag, 15 Jahre Erhaltneue Solar-Gründach-PV 150 €/kWp, max. 3.000 €; Fassaden-PV 250 €/kWp, max. 5.000 €; gemeinschaftliche Gebäudeversorgung 2.000 € Grundförderung plus 150 €/kWp neue PV, zusammen max. 5.000 €; kein gewöhnlicher Speicher-/Balkon-PV-Zuschuss

Was kostet eine PV-Anlage mit und ohne Förderung?

Für Einfamilienhausbesitzer kostet eine PV-Anlage mit 5 bis 10 kWp in den folgenden Beispielen 6.500 bis 13.200 €, je nach Größe und Speicher. Diese Beträge gelten mit Nullsteuersatz; mit hypothetischen 19% MwSt. würden die Kosten auf 7.735 € bis 15.708 € steigen.

Hier ein Vergleich der Kosten mit und ohne Förderung:

PV-Anlage Leistung5 kWp ohne Speicher5 kWp mit Speicher (5 kWh)10 kWp ohne Speicher10 kWp mit Speicher (10 kWh)
Kosten ohne Förderung (inkl. 19% MwSt., fiktiver Vergleich)7.735€10.710€11.067€15.708€
Kosten mit Nullsteuersatz (Rechenannahme)6.500€9.000€9.300€13.200€
Einspeisevergütung (20 Jahre, vereinfacht)5.390 € (70% Einspeisung)2.310 € (30% Einspeisung)10.780 € (70% Einspeisung)4.620 € (30% Einspeisung)

Den Einspeiseerlösen liegen vereinfachte Annahmen zugrunde: 1.000 kWh je kWp und Jahr, 70% Einspeisung ohne Speicher beziehungsweise 30% Einspeisung mit Speicher und 7,70 ct/kWh. 

Das ergibt zum Beispiel für 5 kWp ohne Speicher: 5 × 1.000 × 70% × 0,077 × 20 = 5.390 €. 

Nicht berücksichtigt sind der Leistungsrückgang der Anlage, Vergütungsausfälle in Zeiten negativer Preise, das zusätzliche Inbetriebnahmejahr und Finanzierungskosten. Es handelt sich um vereinfachte Erlöse über 20 Jahre, nicht um eine sofortige Kaufpreissenkung und nicht um garantierte Erträge.

Mit einem PV-Speicher erhalten Sie zwar weniger an Einspeisevergütung, sparen dafür aber bei passendem Verbrauch mehr an Strombezug. Ob sich das für Sie lohnt, hängt von Verbrauch, Speichergröße, Kosten und Verlusten ab.

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