Wärmepumpe Wandmontage: alle Infos im Überblick

Stefano Fonseca
Zuletzt aktualisiert: 09/12/2023
Kategorie: Wärmepumpe

Die Wandmontage ist eine hervorragende Alternative, wenn Sie nicht über ausreichend Platz für die Wärmepumpe innerhalb des Hauses verfügen. Wir liefern Ihnen in diesem Artikel alle Informationen rund um die Wandmontage einer Wärmepumpe.

Das Wichtigste zuerst

Wärmepumpe an der Hauswand

Sie können eine Wärmepumpe an der Hauswand befestigen. Lassen Sie einen Abstand von 30 cm zur Wand. 

Vorteile einer Wandmontage

Flexibilität bei der Installation, Platzersparnis, effiziente Wärmeübertragung.

Welche Wärmepumpe?

Für die Wandmontage eignen sich nur Luftwärmepumpen, da sie Außenluft zur Wärmegewinnung benötigen. 

Gibt es Alternativen?

Sie können die Wärmepumpe alternativ auch im Keller oder auf dem Dach montieren.

Kann man eine Wärmepumpe an der Hauswand befestigen? 

Eine Wärmepumpe kann an der Hauswand befestigt werden. Für den idealen Betrieb sollte ein Mindestabstand von 30 cm zur Hauswand eingehalten werden. Zwischen der Auslassseite und den nebenstehenden Wänden sollten es mindestens 50 cm sein. Die Installation der Wärmepumpe sollte auf einer zugänglichen Höhe installiert werden.

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Welche Wärmepumpen eignen sich für die Wandmontage?

Nur Luftwärmepumpen eignen sich für die Wandmontage. Sie ist die einzige Art der Wärmepumpe, die im Außenbereich installiert werden kann, weil sie die Außenluft zur Wärmegewinnung benötigt. Andere Typen werden im Innenbereich auf dem Fußboden aufgestellt.

Wie wird eine Wärmepumpe an der Hauswand befestigt?

Bei der Befestigung einer Wärmepumpe als Außengerät an der Hauswand müssen Sie folgende Schritte ausführen:

  1. Wandhalterung an die Hauswand anbringen: Diese Halterungen tragen im Durchschnitt bis zu 160 kg. Wiegt die Wärmepumpe mehr als 160 kg, wird sie auf einem tragfähigen Betonfundament auf dem Boden bündig zur Hauswand aufgestellt;

  2. Wärmepumpe an Wandhalterung oder auf Betonfundament mit Schrauben befestigen: Zwischen Wärmepumpe und Befestigung werden elastische Dämmstreifen gelegt, um die Schwingungen während des Betriebs abzufangen;

  3. Kernbohrung für die Rohrleitungen erstellen;

  4. Rohrleitungen verlegen und Wärmepumpe an das Wärmeverteilsystem anschließen.

  5. Kondesatablauf an Kunststoffrohr anschließen, ins Gebäudeinnere verlegen und an das Abwasser anschließen.

  6. Optional können Sie die Wärmepumpe mit einer Schallschutzhaube abdecken. Diese wird als Letztes an der Wärmepumpe befestigt.

  7. Einmal befestigt, wird die Wärmepumpe in Betrieb genommen und auf Funktion getestet. 

Worauf sollten Sie bei der Montage der Wärmepumpe an der Hauswand achten?

Achten Sie beim Einbau der Wärmepumpe, dass Sie die Rohrleitungen von der Wärmepumpe aus direkt ins Gebäudeinnere führen. Im Freien benötigen Heizungsleitungen doppelt so viel Dämmung, um die Wärmeverluste zu reduzieren. Sofern möglich, sollten Sie die Wärmepumpe möglichst nah am Technikraum platzieren. Damit verringern Sie den Abstand zwischen Wärmepumpe und Wärmeverteilsystem und minimieren die Wärmeverluste.

Achten Sie zudem auf folgende Punkte:

  • Statik: Stellen Sie sicher, dass die Wand das Gewicht der Wärmepumpe tragen kann;

  • Schallemissionen: Aufgrund der Lärmemissionen müssen Sie einen Mindestabstand von drei Metern zu benachbarten Grundstücken einhalten. Diesen Abstand sollten Sie auch zwischen Wärmepumpe und Türen oder Fenstern einhalten. Optional lassen sich die Emissionen durch eine Schallschutzhaube reduzieren;

  • Luftzufuhr: Halten Sie genug Abstand zur Hauswand und angrenzenden Wänden, damit die Wärmepumpe genügend Luft aufnehmen kann. Ansonsten beeinträchtigen Sie die Leistung der Wärmepumpe;

  • Windrichtung: Stellen Sie die Wärmepumpe so auf, dass kein direkter Wind in die Auslassöffnung bläst. Damit verhindern Sie einen thermischen Kurzschluss, das heißt, dass kalte Luft wieder angesaugt wird. Auch das verringert den Wirkungsgrad der Wärmepumpe;

  • Zugänglichkeit: Die Wärmepumpe sollte leicht zugänglich und nicht von der Vegetation verdeckt sein. Dies ermöglicht eine effektive Wartung und Reparatur und stellt sicher, dass die Luftströme nicht behindert werden.

Was sind die Vorteile einer Wandmontage?

Entscheiden Sie sich für die Installation einer Wärmepumpe an der Hauswand, profitieren Sie von zahlreichen Vorteilen:

  • Flexibilität bei der Installation: Sie können die Wärmepumpe je nach den örtlichen Gegebenheiten und den Anforderungen des Benutzers an verschiedenen Orten aufstellen;

  • Platzersparnis: Eine an der Wand montierte Wärmepumpe beansprucht keine Bodenfläche. Sie verbrauchen damit keine Grundstücks- oder Wohnfläche für die Aufstellung der Wärmepumpe;

  • Effiziente Wärmeübertragung: Weil die Wärmepumpe im Freien steht, nimmt sie die Umgebungsluft gleichmäßiger auf, was den Wirkungsgrad steigert; 

  • Einfache Nachrüstung: Im Altbau sind die Wohnflächen relativ begrenzt, weswegen die Wandmontage eine optimale Lösung darstellt.

  • Bessere Zugänglichkeit: Durch die Wandmontage ist die Wärmepumpe leicht zugänglich, was sowohl die Installation als auch die Wartung erleichtert.

Alternativen zur Wandmontage

Sollte eine Wandmontage für Sie nicht infrage kommen, können Sie die Wärmepumpe im Keller oder auf dem Dach montieren. Lassen Sie sich am besten über die verschiedenen Aufstellmöglichkeiten von qualifizierten Fachbetrieben beraten.

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