Preisentwicklung Photovoltaik: Preise und Daten im Überblick 2025

Anna Vöpel
Zuletzt aktualisiert: 10/11/2025

Wenn Sie über die Anschaffung einer eigenen Photovoltaikanlage nachdenken, ist der November 2025 ein guter Zeitpunkt: Die Preise für PV-Anlagen sind weiterhin auf einem historischen Tiefstand. Bereits seit Jahren sinken die Kosten, und auch aktuell bleiben sie stabil. In diesem Artikel geben wir Ihnen einen Überblick über die Preisentwicklung von Photovoltaik und zeigen, welche Trends für die kommenden Monate zu erwarten sind.

    Das Wichtigste zuerst

  • Die Preise für fertige Photovoltaikanlagen sind im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahresdurchschnitt um 14,6% gesunken und liegen derzeit bei durchschnittlich 1.025 € pro kWp.
  • Die Preise für Solarmodule sind im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 23% gefallen. Der Preis pro kWp beträgt derzeit im Schnitt 190 €.
  • Die Kosten für Stromspeicher sind aktuell um 28% geringer als noch im Jahr 2024.
  • Der Preisunterschied bei Wechselrichtern beträgt über 21% im Jahresvergleich.

Preisentwicklung: Photovoltaik 

Die Preise für Photovoltaik sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken. Während im Jahr 2012 die durchschnittlichen PV-Kosten noch bei rund 2.300 € pro kWp lagen, betrugen sie im Jahresdurchschnitt 2024 bereits nur noch etwa 1.200 € pro kWp. Im November 2025 liegt der Preis nun bei durchschnittlich 1.025 € pro kWp und damit auf einem historischen Tiefstand.

Alle in diesem Artikel genannten Daten basieren auf dem Stand von November 2025 und werden regelmäßig aktualisiert, sodass Sie stets einen aktuellen Überblick über die Preisentwicklung von Photovoltaik erhalten.

Balkendiagramm: Preisentwicklung von Photovoltaik in Euro pro kwp 2006 bis November 2025

Preisentwicklung von Photovoltaik in Euro pro Kilowattpeak (November 2025)

In den vergangenen Jahren hat die Entwicklung etwas nachgelassen. Dies liegt hauptsächlich an der stark gestiegenen Nachfrage und den etwas geringeren technologischen Fortschritten, die die Produktionskosten weniger beeinflussen.

Im Jahr 2021 sind die Preise kurz etwas angestiegen. Das lag an den aktuellen Weltgeschehnissen und der gestiegenen Inflation. Zusätzlich haben sich die Kosten für Polysilizium seit 2020 mehr als vervierfacht. Dieses wird zum Großteil in China hergestellt. Dort kam es aufgrund von strikter Zero-Covid-Strategie zu Lieferkettenproblemen. 

Die genauen Preise pro kWp hängen auch von der Größe der Anlage ab. Die Kosten für eine 5-kWp-Anlage können Sie unserer Tabelle entnehmen. Bei den Daten handelt es sich um Durchschnittswerte – selbstverständlich gibt es auch günstigere und teurere PV-Anlagen. Bei den Kosten handelt es sich um Nettopreise.

JahrKosten pro kWpKosten 5 kWp-AnlagePreisänderung zum Vorjahr
20066.000 €30.000 €/
20075.400 €27.000 €−10%
20085.200 €26.000 €−3,7%
20094.300 €21.500 €−17,31%
20103.500 €17.500 €−18,6%
20112.900 €14.500 €−17,14%
20122.300 €11.500 €−20,69%
20132.100 €10.500 €−8,7%
20142.000 €10.000 €−4,76%
20151.900 €9.500 €−5%
20161.700 €8.500 €−10,53%
20171.600 €8.000 €−5,88%
20181.500 €7.500 €−6,25%
20191.450 €7.250 €−3,33%
20201.350 €6.750 €−6,90%
20211.400 €7.000 €+3,7%
20221.350 €6.750 €−3,6%
20231.450 €7.250 €+7,41%
20241.200 €6.000 €−17,24%
20251.025 €5.125 €−14,58%

Seit 2006 haben sich die Preise für Photovoltaikanlagen um gut 80% reduziert und seit 2013 sinken sie im Durchschnitt um 5% pro Jahr. Eine Prognose für die Zukunft ist jedoch kaum möglich. Die Nachfrage an Photovoltaik ist groß, weshalb viele deutsche und internationale Unternehmen ihre Produktionsstätten erweitern. Abgesehen davon wird massiv im Bereich Solarzellen und Stromspeicher geforscht.

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Solarangebote

Preisentwicklung: Solarmodule

Im Jahr 2016 kostete ein Mittelklasse-Modul noch knapp 50 Cent pro Wp. Im November 2025 sind es etwa 10 Cent. Das ist eine Preisentwicklung von rund −80%. Da Solarmodule ca. 25% des Gesamtpreises einer PV-Anlage ausmachen, sinken auch die Gesamtkosten deutlich. 

Die Preisentwicklung von PV-Modulen von 2016 bis November 2025 finden Sie in der unteren Grafik.

Liniendiagramm zur Preisentwicklung von Solarmodulen von 2010 bis November 2025

Preisentwicklung von Solarmodulen bis November 2025 (Quelle: pvxchange.com)

Nach einer deutlichen Preiserhöhung im Jahr 2022 sind die Kosten für Solarmodule ab 2023 wieder spürbar gesunken; ein Trend, der sich 2024 fortgesetzt hat. Auch im Jahr 2025 bleiben die Preise bislang stabil auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Grund dafür ist vor allem die massive Ausweitung der Produktionskapazitäten großer Hersteller, wodurch das Angebot aktuell deutlich höher als die Nachfrage ist.

Ob sich dieser Preisrückgang langfristig fortsetzt, hängt von mehreren Faktoren ab. Entscheidend wird sein, ob die Überproduktion anhält oder ob staatliche Förderprogramme, geopolitische Entwicklungen oder ein Anstieg der Nachfrage nach PV-Anlagen den Markt wieder ins Gleichgewicht bringen. Bereits 2024 führte das Überangebot zu deutlichen Preissenkungen, da Hersteller ihre Lagerbestände abbauen mussten.

Sollte dieser Trend dieses Jahr weiter anhalten, könnten Solarmodule weiterhin günstig bleiben. Es besteht jedoch das Risiko steigender Preise, falls Hersteller ihre Produktion drosseln oder Rohstoffkosten wie für Silizium, Aluminium oder Glas erneut anziehen.

JahrKosten pro WpKosten Solarmodule 5 kWp-AnlagePreisänderung zum Vorjahr
20160,50 €2.500 €/
20170,44 €2.200 €−12%
20180,37 €1.850 €−15,91%
20190,27 €1.350 €−27,03%
20200,25 €1.250 €−7,41%
20210,23 €1.150 €−8%
20220,30 €1.500 €+30,4%
20230,20 €1.000 €−33,33%
20240,13 €650 €−35%
20250,10 €500 €−23,08%

Preisentwicklung: Stromspeicher

Die Preise für Stromspeicher fallen seit ihrer Markteinführung ebenfalls kontinuierlich. So hat im Jahr 2010 eine kWp-Speicherkapazität rund 6.000 € gekostet. Im Jahr 2015 lag der Preis bereits bei 1.900 € pro kWp und heute (Stand November 2025) sind es nur noch knapp 325 €.

Seit 2010 sind die Preise für PV-Speicher insgesamt um gut 95% gefallen, wobei die größten Preissenkungen zwischen 2010 und 2015 auftraten. In den vergangenen Jahren sanken die Preise nur noch um wenige Hundert Euro. Im letzten Jahr sind die Speicherkosten jedoch erneut stark gesunken, sodass es fast monatlich zu neuen Reduzierungen kam. Anfang 2025 stagnierten die Preise etwas, jedoch sind sie von April bis November wieder um rund 22% gesunken. Langfristig sind nur noch geringe Reduzierungen zu erwarten.

Säulendiagramm: Preisentwicklung von Stromspeichern in € pro kWh 2010 bis November 2025

Preisentwicklung von Stromspeichern in Euro pro Kilowattstunde (November 2025)

Der technologische Fortschritt bei Lithium-Ionen-Batterien ist Hauptgrund für die positive Preisentwicklung von Stromspeichern. Die Batterien können heute deutlich günstiger hergestellt werden als noch vor zehn Jahren und haben zudem eine höhere Lebensdauer und bessere Speicherkapazität. Darüber hinaus sorgt die hohe Nachfrage nach Stromspeichern für eine verstärkte Massenproduktion.

Laut unseren Prognosen wird der Preisrückgang für Lithium-Ionen-Akkus im Jahr 2025 deutlich moderater ausfallen als noch im Vorjahr. Zwar wächst die globale Nachfrage nach Energiespeichern kontinuierlich und wird laut Statista bis 2030 voraussichtlich ein Volumen von rund 3,5 Millionen Tonnen Metalläquivalenten erreichen, doch die Produktionskapazitäten werden derzeit massiv ausgebaut.

Insbesondere China investiert weiterhin stark in den Abbau von Lithium sowie in die Raffinierung und Fertigung von Batteriezellen. Dadurch kann das Angebot die steigende Nachfrage bislang gut abdecken, was einen deutlichen Preisanstieg verhindert.

Langfristig gehen Experten davon aus, dass sich die Kosten pro kWh Speicherkapazität auf einem Niveau von etwa 350 € stabilisieren werden. Kurzfristige Preisschwankungen bleiben dennoch möglich, etwa durch geopolitische Entwicklungen oder steigende Rohstoffpreise für Lithium, Kobalt oder Nickel.

Die durchschnittlichen Jahrespreise pro kWp und für einen 5-kWp-Stromspeicher haben wir in unserer Tabelle für Sie aufgelistet:

JahrKosten pro kWpKosten 5 kWp-SpeicherPreisänderung zum Vorjahr
20106.000 €30.000 €/
20114.000 €20.000 €−33,33%
20123.000 €15.000 €−25%
20132.500 €12.500 €−16,67%
20142.250 €11.250 €−10%
20151.900 €9.500 €−15,56%
20161.700 €8.500 €−10,53%
20171.500 €7.500 €−11,76%
20181.400 €7.000 €−6,67%
20191.300 €6.500 €−7,14%
20201.200 €6.000 €−7,69%
20211.250 €6.250 €+4,17%
20221.200 €6.000 €−4%
20231.200 €6.000 €0%
2024450 €2.250 €−62,5%
2025325 €1.625 €−27,78%

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Solarangebote

Preisentwicklung: Wechselrichter

Die Preisentwicklung für Wechselrichter zeigt seit Jahren einen deutlichen Abwärtstrend. 2014 lag der durchschnittliche Preis für einen Wechselrichter bei 260 € pro kWp für eine Photovoltaikanlage auf einem Einfamilienhaus. Im November 2025 sind es nur noch 110 € pro kWp. Im Vergleich zum Durchschnitt vom Vorjahr entspricht das einer Preisentwicklung von über −21%. Seit Oktober 2024 sind die Preise für Wechselrichter allerdings weitestgehend stabil geblieben. 

Wechselrichter machen aktuell etwa 9 bis 13% der Gesamtkosten einer PV-Anlage aus.

Säulendiagramm: Preisentwicklung von Wechselrichtern in € pro kWp 2006 bis November 2025

Preisentwicklung von Wechselrichtern in Euro pro Kilowattpeak (November 2025)

Die durchschnittlichen Jahrespreise pro kW und einen Wechselrichter mit 5 bis 10 kWp haben wir in unserer Tabelle für Sie aufgelistet:

JahrKosten pro kWKosten 5-kWp-WechselrichterPreisänderung zum Vorjahr
2010450 €2.250 €/
2011400 €2.000 €−11,11%
2012350 €1.750 €−12,50%
2013300 €1.500 €−14,29%
2014270 €1.350 €−10%
2015250 €1.250 €−7,41%
2016230 €1.150 €−8%
2017210 €1.050 €−8,70%
2018200 €1.000 €−4,76%
2019190 €950 €−5%
2020180 €900 €−5,26%
2021200 €1.000 €−4,76%
2022190 €950 €−5%
2023190 €950 €0%
2024140 €700 €−26,23%
2025110 €550 €−21,43%

Diese Faktoren beeinflussen die Preisentwicklung von Photovoltaik

Die Preisentwicklung von Photovoltaik wird von einer Vielzahl wirtschaftlicher, technologischer und politischer Faktoren beeinflusst. Dazu gehören:

  • Herstellungskosten
  • Materialkosten
  • Transportkosten
  • Angebot und Nachfrage
  • Politische Rahmenbedingungen

Die Herstellungskosten für Solarmodule sind dank optimierter Produktionsverfahren und Skaleneffekten in den letzten Jahren massiv gesunken – seit 2013 um über 88%. Trotz steigender Energiekosten und höherer Löhne in einigen Produktionsländern bleibt dieser Trend weitgehend bestehen.

Die Materialkosten für Rohstoffe wie Glas und Aluminium sind relativ stabil geblieben, während die Preise für Polysilizium stark angestiegen sind. Seit 2020 haben sich die Polysiliziumpreise mehr als vervierfacht und machen mittlerweile rund 40% der Gesamtkosten eines Solarmoduls aus.

Die Transportkosten sind durch die Energiekrise, gestiegene Ölpreise und geopolitische Unsicherheiten erheblich gestiegen – in manchen Fällen haben sie sich verdreifacht. Allerdings machen sie insgesamt nur etwa 10% der Gesamtkosten eines Solarmoduls aus. Besonders PV-Module aus China sind durch lange Transportwege stärker von diesen Kosten betroffen als Solarhersteller aus Deutschland oder anderen europäischen Ländern.

Die Nachfrage nach Photovoltaik bleibt hoch, doch aktuell führt ein Überangebot an Solarmodulen zu sinkenden Preisen. Der weltweite Ausbau erneuerbarer Energien und staatliche Förderprogramme haben die Produktionskapazitäten massiv erhöht. Insbesondere chinesische Hersteller haben ihre Fertigung stark ausgeweitet, was zu einem Überfluss an Modulen auf dem Markt geführt hat. Dadurch geraten die Preise unter Druck, auch wenn die Kosten für Polysilizium weiterhin einen bedeutenden Faktor darstellen.

Politische Entwicklungen spielen eine immer größere Rolle in der Preisgestaltung. Handelspolitische Entscheidungen wie Zölle auf chinesische Module, Subventionen für europäische Hersteller oder verschärfte Umweltauflagen für Rohstoffabbau können sowohl Kosten als auch Marktstrukturen erheblich beeinflussen. Zudem treiben staatliche Förderprogramme die Nachfrage nach Solarmodulen an, was kurzfristig zu höheren Preisen führen kann, langfristig aber die Produktionskapazitäten weiter steigert.

Entwicklung der Einspeisevergütung und Eigenverbrauch 

Die Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen sinkt halbjährlich um 1%, was viele Interessierte vor die Frage stellt: Lohnt sich eine PV-Anlage überhaupt noch? Die Antwort lautet weiterhin ganz klar „ja“. Allerdings hat sich der Schwerpunkt bei der Planung deutlich verschoben, der Eigenverbrauch steht heute im Vordergrund.

Je mehr des selbst erzeugten Solarstroms direkt im Haushalt genutzt wird, desto stärker sinken die Stromkosten und desto schneller amortisiert sich die PV-Anlage. Während die Einspeisevergütung im November 2025 nur noch bei 7,86 Cent pro kWh für Anlagen bis 10 kWp liegt, kostet der Netzstrom aktuell durchschnittlich 34 Cent pro kWh im Grundtarif und 24 Cent für Neukunden. Damit ist es wirtschaftlich deutlich attraktiver, den selbst erzeugten Solarstrom selbst zu verbrauchen, statt ihn einzuspeisen.

Mit einem Stromspeicher lässt sich der Eigenverbrauch in einem Einfamilienhaus von durchschnittlich 30 bis 40% ohne Speicher auf 60 bis 70% steigern. Das sorgt für spürbare Einsparungen bei den Stromkosten und verkürzt die Amortisationszeit der gesamten Anlage erheblich. Zudem kann der Eigenverbrauch durch die Integration zusätzlicher Verbraucher wie Wallboxen für Elektroautos oder Wärmepumpen noch weiter erhöht werden, was die Wirtschaftlichkeit zusätzlich verbessert.

Preisentwicklung von Photovoltaik: Prognose

Die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen zeigt einen klaren Aufwärtstrend. Viele Hersteller haben bereits angekündigt, ihre Produktionskapazitäten zu erweitern. Langfristig könnte der verstärkte Ausbau der Produktionskapazitäten sowie fortschreitende technologische Innovationen deshalb dazu beitragen, die Preise noch etwas weiter zu senken. Die kontinuierlich steigende Nachfrage nach erneuerbaren Energien und die politischen Bemühungen um den Klimaschutz unterstützen ebenfalls eine positive Preisentwicklung für Photovoltaik in der Zukunft.

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