Die Preise für Solarmodule sind auch im März 2026 so günstig wie nie zuvor. In diesem Artikel erhalten Sie eine vollständig aktualisierte Übersicht über alle Kosten und Marktpreise für Solarmodule in Deutschland im März 2026.
Für unsere Analyse haben wir die Preise von über 80 PV-Modulen bei 49 führenden Großhändlern und Photovoltaik-Onlineshops ausgewertet. Zusätzlich beleuchten wir die aktuelle Preisentwicklung, Markttrends und geben einen Ausblick auf die kommenden Monate.
Das Wichtigste zuerst
- Solarmodule kosten derzeit im Schnitt 89 € pro Modul und durchschnittlich 43 € pro m².
- PV-Module haben aktuell einen Preis von 130 bis 220 € pro kWp Leistung.
- Die derzeitigen Preise von PV-Modulen sind pro kWp rund 2% niedriger als im Februar.
- Pro Modul sind die Kosten um rund 1% gesunken und bleiben damit weiterhin stabil.
Was kosten Solarmodule im März 2026?
Aktuell liegen die Kosten für ein Solarmodul in Deutschland zwischen 50 und 150 €, je nach Modell und Leistungsklasse. Im Durchschnitt ergibt sich daraus ein Preis von etwa 89 € pro Modul und 187 € pro Kilowattpeak (kWp). Die genauen Solarmodul-Kosten hängen von der Modulart, der Leistungsfähigkeit sowie dem Hersteller ab.
Solarmodule haben seit Anfang 2025 einen historischen Tiefstand bei den Preisen erreicht, der sich auch in 2026 fortsetzt. Mehr dazu erfahren Sie weiter unten im Unterpunkt über die Preisentwicklung.

Solarmodulkosten von Januar 2025 bis März 2026
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Was kosten Solarmodule pro m²?
Solarmodule kosten pro Quadratmeter durchschnittlich 43 €. Bei einer Dachfläche von 50 m² betragen die Modulkosten daher etwa 2.150 €. Bei 75 m² sind es 3.225 € und bei einer Fläche von 100 m² liegen die Kosten bei etwa 4.300 €.
In den letzten Monaten hat sich der Markt stark vereinheitlicht. Unabhängig von der Modulgröße (zwischen 400 und 600 Watt) liegt der Quadratmeterpreis aktuell bei 40 bis 45 €. Grund dafür ist die enorme Preisangleichung durch Überproduktion und sinkende Margen – vor allem bei Modulen mit hoher Effizienz.
300-Watt-Module sind kaum noch auf dem Markt erhältlich. Sie gelten inzwischen als Auslaufmodelle und tauchen nur noch als Restposten auf, meist zu höheren Preisen von rund 55 € pro m², da sie die Dachfläche deutlich weniger effizient nutzen.
Die Standardmodule im Privatbereich liegen mittlerweile eindeutig im Leistungsbereich zwischen 400 und 600 Watt. Hier hat sich die Technologie in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt.
Was kosten Solarmodule pro kWp Leistung?
Derzeit liegen die Kosten für Solarmodule bei durchschnittlich 187 € pro kWp Leistung. Je nach Hersteller und Modell liegt die Preisspanne zwischen 140 und 230 € pro kWp.
400-Watt-Module kosten im Schnitt rund 191 € pro kWp, 500-Watt-Module etwa 170 € pro kWp und 600-Watt-Module rund 177 € pro kWp. Die Unterschiede zwischen den Leistungsklassen erklären sich vor allem durch den besseren Wirkungsgrad und die moderne Zelltechnologie höherer Leistungsklassen wie die N-Typ- oder TopCon-Zellen, die mehr Energie auf gleicher Fläche erzeugen und dadurch den Preis pro Watt senken. Aber auch die Größe spielt eine Rolle, denn größere Module verteilen die Material- und Produktionskosten auf mehr Leistung und sind dadurch pro kWp günstiger.

Kosten für Solarmodule pro kWp (März 2026)
Beim Preisvergleich von Solarmodulen sind die Kosten pro Kilowatt-Peak (kWp) am aussagekräftigsten. Dieser Wert ermöglicht eine präzisere Berechnung der Größe, Effizienz und Gesamtkosten der Solaranlage. Die Verwendung von Preisen pro Modul oder Quadratmeter führt hingegen oft zu ungenauen Rentabilitätsberechnungen.
Was kosten Solarmodule verschiedener Hersteller?
Die Preise von Solarpanels unterscheiden sich stark je nach Hersteller. Zu den günstigeren Herstellern von PV-Modulen mit Preisen von unter 85 € pro Modul gehören Astronergy, Canadian Solar, Heckert Solar, Hyundai, Jinko Solar, Longi, Qcells und Trina Solar. Die Unternehmen Aiko Solar, Bauer Solar, Ja Solar, Luxor, Solar Fabrik, Viessmann und Winaico liegen mit Preisen von unter 100 € pro Modul im Mittelfeld. Die Solarpanel-Hersteller REC, Risen Energy und Suntech Power sind mit Preisen von 100 bis 145 € deutlich teurer, wie die untere Grafik zeigt.

Solarmodule Kosten pro Hersteller (März 2026)
Insgesamt sind Solarmodule chinesischer Hersteller etwas günstiger als deutsche Module.
Was kosten deutsche Solarmodule im Vergleich zu chinesischen?
Chinesische PV-Module kosten im Schnitt 174 € pro kWp Leistung. Im Vergleich dazu sind deutsche Solarmodule rund 12% teurer und liegen aktuell bei 196 € pro kWp. In den vergangenen zwölf Monaten bewegte sich der Preisunterschied zwischen 8 und 20%. Das bedeutet, der Abstand ist zuletzt wieder leicht gewachsen, nachdem sich die Preise zuvor über viele Monate hinweg langsam angenähert hatten.

Kosten deutsche vs. chinesische Module in Euro pro kWp (März 2026)
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Welche Solarmodule haben das beste Preis-Leistungs-Verhältnis?
Das Preis-Leistungs-Verhältnis von Solarmodulen kann man am Preis pro kWp ablesen. Je geringer der Preis pro kWp ist, desto besser ist das Preis-Leistungs-Verhältnis.
Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis aus den von uns analysierten Herstellern mit Kosten von unter 175 € pro kWp haben die Solarpanels von Astronergy, Canadian Solar, Jinko Solar, Longi, Trina Solar und Winaico. Die Hersteller Aiko Solar, Hyundai, Ja Solar, Risen Energy und Viessmann haben ebenfalls ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Ihre Modul-Kosten liegen unter 190 € pro kWp, dem aktuellen Durchschnitt.

Solarmodule Preis-Leistungs-Verhältnis (März 2026)
Beachten Sie jedoch, dass die Leistung eines Solarpanels weit mehr als nur der Watt-Peak-Wert ist. Eine entscheidende Rolle bei der Bewertung der Leistungsfähigkeit eines Solarmoduls spielen ebenfalls Faktoren wie der Wirkungsgrad, die Leistungstoleranz und die Temperaturbeständigkeit. Diese Indikatoren beeinflussen, wie effizient ein Modul Sonnenenergie in Strom umwandelt und wie stabil es unter verschiedenen Bedingungen arbeitet.
Für eine detaillierte Erklärung dieser Zusammenhänge empfehlen wir einen Blick in unseren umfassenden Test und Vergleich von PV-Modulen. Hier gehen wir auf alle wichtigen Aspekte ein, damit Sie eine fundierte Entscheidung vor dem Kauf treffen können.
Was kosten monokristalline Solarzellen im Vergleich zu polykristallinen PV-Modulen?
Monokristalline Solarmodule kosten derzeit im Durchschnitt rund 180 € pro kWp, während polykristalline PV-Module mit etwa 130 bis 180 € pro kWp etwas günstiger sind. Der Preisunterschied ergibt sich vor allem aus dem höheren Wirkungsgrad und der aufwendigeren Herstellung monokristalliner Zellen.
Allerdings spielt diese Unterscheidung in der Praxis kaum noch eine Rolle: Polykristalline Module sind im heutigen Markt nahezu nicht mehr relevant, insbesondere im privaten Anlagenbau. Sie werden fast ausschließlich noch als Restposten oder für große Freiflächenanlagen angeboten. Für private Dachanlagen kommen daher fast nur noch monokristalline Module zum Einsatz.

Kosten monokristalline vs. polykristalline Module (März 2026)
Was kosten Full-Black-Module im Vergleich?
Full-Black-Solarmodule kosten 214 € pro Kilowattpeak. Damit kosten sie rund 22% mehr als die Standardausführungen der 400- und 500-Watt-Module, die bei gut 175 € pro kWp liegen.

Kosten von Full-Black-Modulen pro kWp im Vergleich zur Standardausführung (März 2026)
Was kosten HJT und PERC-Solarmodule im Vergleich?
HJT- und PERC-Solarmodule spielen auf dem deutschen Markt inzwischen nur noch eine untergeordnete Rolle, da moderne N-Type-Module mit TOPCon-Zelltechnologie diese weitgehend abgelöst haben. Vor allem PERC-Module gelten mittlerweile als Auslaufmodelle und sind nur noch vereinzelt erhältlich.
Die Preise variieren je nach Hersteller und Restverfügbarkeit deutlich. HJT-Module kosten zwischen 155 und 220 € pro kWp, etwa bei Hyundai oder Luxor. Premiummarken wie Meyer Burger oder REC liegen dagegen bei 280 bis 340 € und mehr pro kWp. PERC-Module sind teils noch für 240 € bis über 290 € pro kWp erhältlich, werden aber zunehmend aus dem Sortiment genommen.

Kosten HJT- vs. PERC-Solarmodule (März 2026)
Was kosten Glas-Glas-Module im Vergleich?
Glas-Glas-Module kosten aktuell 183 € pro kWp Leistung. Die Preise für Glas-Folie-Module liegen bei 204 € pro kWp. Damit sind die Kosten für Glas-Glas-Module auch im März 2026 etwas günstiger als die für Glas-Folie-Module. Im August 2024 waren die Preise noch ungefähr gleich, seitdem sinken die Preise für Glas-Glas-Module stärker. Dafür ist die Preisspanne bei Doppelglasmodulen aber auch höher.
Die Preissenkung für Glas-Glas-Module könnte zum einen an der hohen Nachfrage und damit erhöhten Produktion der stabilen Module liegen. Zum anderen setzen die meisten Hersteller mittlerweile nur noch auf Glas-Glas-Module, weshalb Glas-Folie-Module zu Ausläufern werden.

Kosten Glas-Glas- vs. Glas-Folie-Module (März 2026)
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Wie ist die Preisentwicklung von Solarmodulen bis 2026?
Im Februar 2026 stagnieren die Preise für Solarmodule weiterhin auf einem historischen Tiefstand. Während Premium-Module im Jahr 2010 noch rund 129 Cent pro Wattpeak (Wp) kosteten, liegt der Preis aktuell bei nur noch 13 Cent pro Wp. Auch Mittelklasse-Module sind von 92 Cent auf 11 Cent pro Wp gefallen. Bei günstigen Modulen gibt es einen Preisverfall von 63 Cent in 2010 auf heute nur noch 6 Cent pro Wp.

Preisentwicklung von Solarmodulen bis März 2026 (Quelle: pvxchange.com)
Die Preisentwicklung von Photovoltaik zeigt seit Jahren nach unten. Dabei fallen die Preise von Solarmodulen im Vergleich zu den Kosten für Wechselrichter und Stromspeicher am schnellsten.
Welchen Anteil haben Solarmodule an den Gesamtkosten einer PV-Anlage?
Solarmodule machen zu einem Anteil von etwa 19,2% die Kosten einer PV-Anlage aus. Sie sind somit einer der größten Kostenfaktoren bei der Anschaffung von Photovoltaik. Wechselrichter und Unterkonstruktion machen jeweils rund 11 bis 13% der Gesamtkosten aus. Die Kosten für die Montage und die elektrische Installation liegen bei jeweils 23,1%.

Anteil von Solarmodulen an den Gesamtkosten einer PV-Anlage (März 2026)
Was kosten gebrauchte Solarmodule?
Gebrauchte Solarmodule kosten zwischen 30 und 120 € pro Modul. Der genaue Preis hängt vom Alter des Moduls, sowie dem Hersteller, der Leistung und der verwendeten Solarzellen ab. So kosten auch gebrauchte monokristalline Solarmodule, Glas-Glas-Module und Full-Black-Module im Schnitt etwas mehr.
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