Bifaziale Module: Vor- und Nachteile und wann sich der Kauf lohnt

Kai Janßen
Zuletzt aktualisiert: 24/07/2026
Kategorie: Solarpanel

Bifaziale Module: Das Wichtigste zuerst

Bifaziale Module:
Das Wichtigste zuerst

  • Bifaziale Module wandeln Licht auf der Vorder- und auf der Rückseite in Strom um und liefern dadurch je nach Untergrund und Montage 5 bis 15% mehr Jahresertrag als monofaziale Module gleicher Leistung.
  • Der Mehrertrag entsteht fast vollständig über reflektiertes Licht vom Untergrund. Eine weiße Dachbahn mit einem Albedo-Wert von 0,55 bis 0,85 wirft ein Vielfaches dessen zurück, was trockener Asphalt mit 0,09 bis 0,15 reflektiert.
  • Auf Freiflächen, aufgeständerten Flachdächern und Carports lohnen sich bifaziale Solarmodule. Auf einem normalen Ziegeldach mit geringem Dachabstand bleiben dagegen meist nur 1 bis 5% Mehrertrag übrig.
  • Der Aufpreis gegenüber monofazialen Modulen ist gering geworden und liegt bei etwa 0,01 bis 0,03 € je Watt Peak, also rund 100 bis 300 € bei einer 10-kWp-Anlage (Stand Juli 2026).
  • Bifaziale Glas-Glas-Module wiegen je nach Modell 21 bis 25 kg und haben häufig 30 Jahre Leistungsgarantie. Der Abstand zu monofazialen Modulen ist hierbei geschrumpft.

Was sind bifaziale Module?

Bifaziale Module sind Solarmodule, die auf beiden Seiten Licht in Strom umwandeln. Die Vorderseite nutzt das direkte Sonnenlicht wie jedes herkömmliche Panel. Die Rückseite fängt zusätzlich die Reflexionen vom Untergrund und aus der Umgebung sowie die diffuse Himmelsstrahlung an bewölkten Tagen auf.

Damit Licht überhaupt auf die Rückseite der Zellen gelangt, muss die Rückseite lichtdurchlässig sein. Deshalb sind die meisten bifazialen Solarmodule als Glas-Glas-Module aufgebaut. Die Zellen liegen zwischen zwei Glasscheiben statt zwischen Glas und einer undurchsichtigen Kunststofffolie. Einige Hersteller verwenden statt der zweiten Scheibe eine transparente Rückseitenfolie. Sie ist leichter als Glas, gilt aber als weniger widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit und mechanische Belastung.

Im Handel sind diese beidseitig aktiven Module sowohl unter der deutschen Schreibweise “bifazial” als auch unter dem englischen Begriff “bifacial” bekannt. Gemeint ist in beiden Fällen derselbe Typ von Solarmodul.

Bifaziales Solarmodul Querschnitt eines bifazialen Glas-Glas-Moduls neben einem monofazialen Glas-Folie-Modul

Worin unterscheiden sich bifaziale von herkömmlichen Solarmodulen?

Bifaziale Solarmodule unterscheiden sich von normalen, herkömmlichen Modulen durch die Rückseite. Daraus sind alle anderen Unterschiede wie Ertrag, Gewicht, Garantie und Montageaufwand zurückzuführen.

MerkmalBifaziales ModulMonofaziales Modul
LichtnutzungVorder- und Rückseitenur Vorderseite
Jahresertrag5 bis 15% höher, je nach Untergrund und MontageReferenzwert
Aufbau der Rückseitezweite Glasscheibe oder transparente Folielichtundurchlässige Kunststofffolie
Gewicht je Modul21 bis 25 kg21 bis 24 kg
Leistungsgarantiehäufig 30 Jahre25 Jahre, bei modernen n-Type-Modulen teils ebenfalls 30
MontageAufständerung und freie Rückseite nötigkeine besonderen Anforderungen
Modulpreis je kWp (Großhandelsindex)130 bis 160 €110 bis 145 €

Entscheidend ist die Zeile zum Jahresertrag: Der Vorsprung ist keine Eigenschaft des Moduls allein, sondern entsteht erst durch die Einbausituation. Ein bifaziales Modul auf einem dunklen Dach ohne Abstand zur Dachfläche verhält sich fast wie ein monofaziales.

Was sind die Vor- und Nachteile bifazialer Module?

Die Vorteile bifazialer Module liegen bei Ertrag und Haltbarkeit, die Nachteile bei Gewicht, Montage und dem Aufwand für einen geeigneten Untergrund.

Vorteile:

  • 5 bis 15% mehr Jahresertrag
  • besseres Schwachlichtverhalten
  • häufig 30 Jahre Leistungsgarantie
  • robuster gegen Witterung und UV-Strahlung

Nachteile:

  • höherer Montageaufwand
  • je nach Modell höheres Gewicht
  • Ertrag hängt stark vom Untergrund ab
  • auf dunklen Ziegeldächern kaum Mehrertrag

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Mehr Ertrag bringt die Rückseite nur dann, wenn Licht sie erreicht. Wie viel das im Einzelfall ist, klärt der Abschnitt zur Kaufentscheidung weiter unten.

Besseres Schwachlichtverhalten heißt hier: Das Modul nimmt an bewölkten Tagen und in den Morgen- und Abendstunden zusätzlich Streulicht über die Rückseite auf. Der Vorteil entsteht also durch die zweite aktive Fläche, nicht durch eine grundsätzlich andere Zelltechnik, und er fällt entsprechend nur dort an, wo die Rückseite Licht bekommt. Wie stark sich das auf den Jahresertrag auswirkt, hängt vom Modultyp ab. Die Unterschiede beim Schwachlichtverhalten von PV-Modulen sind größer als oft angenommen.

Längere Garantie und mehr Robustheit ergeben sich aus der Glas-Glas-Bauweise. Zwei Glasscheiben schützen die Zellen besser vor Feuchtigkeit und UV-Strahlung als eine Kunststofffolie, die über die Jahre altert. Viele Hersteller geben auf Glas-Glas-Module deshalb 30 Jahre Leistungsgarantie. Dieser Vorsprung schrumpft allerdings: Moderne monofaziale Module mit n-Type-Zelle erreichen teilweise dieselbe Garantiedauer.

Das höhere Gewicht ist der Preis dafür. Ein bifaziales Glas-Glas-Modul wiegt je nach Modell 21 bis 25 kg, ein monofaziales Glas-Folie-Modul derselben Leistungsklasse 21 bis 24 kg. Der Unterschied ist kleiner geworden, seit auch monofaziale Module schwerer geworden sind, kann im Einzelfall aber mehrere Kilogramm je Modul betragen. Bei Bestandsdächern lohnt sich vorab ein Blick auf die Statik.

Der Montageaufwand steigt, weil die Rückseite frei bleiben muss. Breite Montageschienen, dicht liegende Kabel oder eine Unterkonstruktion quer über der Modulrückseite verschatten genau die Fläche, für die Sie den Aufpreis bezahlt haben.

Sollten Sie bifaziale Solarmodule kaufen?

Der Kauf bifazialer Solarmodule lohnt sich, wenn die Rückseite frei liegt und auf einen hellen Untergrund blickt. Trifft beides zu, ist der Aufpreis schnell wieder eingespielt. Fehlt eine der beiden Bedingungen, bringen bifaziale Module kaum mehr Ertrag als monofaziale zum niedrigeren Preis.

Wo sich bifaziale Module lohnen und warum

Bifaziale Module lohnen sich auf Freiflächen, auf aufgeständerten Flachdächern, an Carports und Terrassenüberdachungen sowie an senkrecht montierten Solarzäunen. Allen vier Situationen ist gemeinsam, dass die Modulrückseite Abstand zum Boden hat und nicht verschattet wird.

Warum der Untergrund entscheidet: Die Kennzahl dafür heißt Albedo. Sie beschreibt, welcher Anteil des einfallenden Lichts von einer Oberfläche zurückgeworfen wird. Ein Albedo-Wert von 0,3 bedeutet, dass 30% der Sonnenstrahlung reflektiert werden. Je höher der Wert, desto mehr Licht erreicht die Rückseite.

UntergrundAlbedo-WertReflexionsgrad
Asphalt, trocken0,09 bis 0,159 bis 15%
Wiese oder Rasen0,15 bis 0,2515 bis 25%
Beton0,25 bis 0,3525 bis 35%
Dachziegel, rotrund 0,33rund 33%
Weiße Dachbahn oder heller Anstrich0,55 bis 0,8555 bis 85%
Frischer Schnee, saisonalrund 0,82rund 82%

Neben dem Untergrund zählt die Aufständerungshöhe. Je größer der Abstand zwischen Modulunterkante und Boden, desto mehr reflektiertes Licht trifft die gesamte Rückseite statt nur den unteren Rand. Eine weiße Dachbahn auf dem Flachdach hebt den Albedo-Wert je nach Alter und Verschmutzung auf 0,55 bis 0,85 und ist damit einer der wirksamsten Hebel überhaupt.

Wie viel Mehrertrag realistisch ist: Werbeaussagen nennen häufig bis zu 30%. Dieser Wert ist erreichbar, allerdings nur bei hoher Albedo und ausreichend hoher Aufständerung. In Feldmessungen wurde er unter solchen Bedingungen sogar überschritten. Bei geeigneter Montage und hellem Untergrund sind 5 bis 15% Mehrertrag realistisch. Eine Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ordnet bifaziale Anlagen in dieser Größenordnung ein, betrachtet dabei aber größere Anlagen. Dachanlagen im Eigenheim liegen deshalb eher am unteren Rand. Auf Freiflächen mit hellem Untergrund erreichen gut geplante Anlagen 15 bis 30%, auf einem gewöhnlichen Ziegeldach dagegen oft nur 1 bis 5%. Der Ertrag einer Photovoltaikanlage lässt sich daher nicht pauschal, sondern nur für die konkrete Einbausituation angeben.

Wie effektiv ein Modul die Rückseite nutzt, gibt der Bifazialitätsfaktor an. Er beschreibt, welchen Anteil ihrer Vorderseitenleistung die Rückseite unter gleichen Lichtbedingungen erreicht. Aktuelle TopCon-Module liegen bei 80 bis 90%, Module mit Heterojunction- oder Rückseitenkontakt-Zellen bei 85 bis 95%. Ein Modul mit 85% Bifazialitätsfaktor erzeugt auf der Rückseite also 85% der Leistung, die die Vorderseite bei gleicher Beleuchtung liefern würde. Da die Rückseite in der Praxis nie so hell beleuchtet ist wie die Vorderseite, ist der Faktor eine Obergrenze und kein Ertragsversprechen.

Mehrertrag bifazialer Solarmodule Balkendiagramm Mehrertrag bifazialer Module Prozent drei Einbausituationen

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Rechnet sich der Aufpreis? Unser Beispiel geht von einer 10-kWp-Anlage auf einem Flachdach mit heller Dachbahn aus. Angenommen sind ein Jahresertrag von 1.000 kWh je kWp, wie er in Deutschland als Richtwert gilt, sowie ein Mehrertrag von 10%, also die Mitte der belegten Spanne für reale Anlagen.

PositionWert
Jahresertrag monofazial (Annahme)10.000 kWh
Mehrertrag bifazial bei 10%1.000 kWh im Jahr
Aufpreis bei 0,02 € je Watt Peak (Annahme)200 € einmalig
Wert bei reiner Einspeisung zu 7,78 Cent je kWhrund 78 € im Jahr
Wert bei Eigenverbrauch statt Netzbezug zu 37,0 Cent je kWhrund 370 € im Jahr

Selbst im ungünstigen Fall, in dem der zusätzliche Strom vollständig eingespeist wird, ist der Aufpreis nach knapp drei Jahren wieder drin. Wird der Mehrertrag stattdessen selbst verbraucht, lohnt er sich bereits im ersten Jahr. Die angesetzte Einspeisevergütung von 7,78 Cent je kWh weist die Bundesnetzagentur für Anlagen bis 10 kW mit Teileinspeisung aus, die zwischen dem 1. Februar und dem 31. Juli 2026 in Betrieb gehen. Ab dem 1. August 2026 gilt der nächste Fördersatz. Der Haushaltsstrompreis von 37,0 Cent je kWh ist der Durchschnittswert, den der BDEW in seiner Strompreisanalyse für 2026 ausweist.

Die vier lohnenden Situationen im Einzelnen:

  • Freifläche mit hellem Untergrund: das ertragreichste Szenario, weil sich Aufständerungshöhe, Reihenabstand und Untergrund frei planen lassen.
  • Flachdach mit Aufständerung: nahezu ebenso gut, sobald eine helle Dachbahn den Albedo-Wert anhebt.
  • Carport und Terrassenüberdachung: die Rückseite liegt frei, zusätzlich sind die Module oft semitransparent gewünscht.
  • Solarzaun: senkrecht montierte Module nutzen beide Seiten über den Tagesverlauf, morgens die eine, abends die andere.

Wo sich bifaziale Module nicht lohnen und warum

Auf einem herkömmlichen Ziegeldach lohnen sich bifaziale Module in den meisten Fällen nicht. Der Grund ist der geringe Abstand zwischen Modul und Dachfläche: Reflektiertes Licht kann sich auf so kurzer Strecke kaum verteilen und erreicht nur einen schmalen Streifen der Rückseite. Übrig bleiben oft 1 bis 5% Mehrertrag, die den Aufpreis und das höhere Gewicht selten rechtfertigen.

Drei Situationen sprechen konkret gegen bifaziale Module:

  • Dunkle Dacheindeckung: Trockener Asphalt und dunkle Eindeckungen werfen nur 9 bis 15% des Lichts zurück. Rote Ziegel liegen mit rund 33% deutlich höher, doch der geringe Dachabstand verhindert, dass dieses Licht die Modulrückseite überhaupt erreicht. Auf dunklen Dächern mit geringer Aufbauhöhe liegt der Mehrertrag meist bei 1 bis 2%.
  • Verschattete Rückseite: Breite Montageschienen, Kabelkanäle oder eine Unterkonstruktion quer über der Rückseite nehmen genau die Fläche weg, die den Aufpreis rechtfertigen soll.
  • Statisch knappe Dächer: Wo die Reserve für einige Kilogramm Mehrgewicht je Modul fehlt, ist das leichtere Glas-Folie-Modul die sinnvollere Wahl.

In diesen Fällen bringt ein monofaziales Modul mit hohem Wirkungsgrad einen größeren Ertrag, weil das Geld dann in Zellqualität statt in eine ungenutzte Rückseite fließt.

Was kosten bifaziale Module?

Bifaziale Module kosten im Einzelhandel je nach Leistungsklasse und Anbieter zwischen 60 bis 130 € je Modul (Stand Juli 2026). Premium-Varianten mit besonders hohem Wirkungsgrad kosten 200 € je Modul und mehr.] Bezogen auf die Leistung weist der Modulpreisindex für bifaziale Module 130 bis 160 € je kWp aus, für monofaziale Glas-Folie-Module 110 bis 145 € je kWp. Diese Indexwerte gelten für den Großhandel. Wer einzelne Module im Einzelhandel kauft, zahlt je kWp deutlich mehr.

Der Aufpreis für die bifaziale Bauweise beträgt auf dieser Basis etwa 0,01 bis 0,03 € je Watt Peak, also 10 bis 30 € je kWp. Gemessen am Modulpreis je kWp entspricht das einem Aufschlag von rund 7 bis 27%. Er ist in den vergangenen Jahren deutlich gesunken, da viele Hersteller ihre Produktion ohnehin auf Glas-Glas umgestellt haben. Für eine 10-kWp-Anlage bedeutet das einen Mehrpreis von rund 100 bis 300 €.

Welches konkrete Modell zu Ihrer Anlage passt, hängt weniger von der Bauform als von Wirkungsgrad, Garantie und Verarbeitung ab. Eine Zusammenstellung der Modelle mit Bewertung finden Sie in unserem Solarmodule Test und Vergleich. Einen Überblick über die in Wohngebäuden am häufigsten verbaute Klasse bietet unsere Übersicht zu Solarmodulen mit 500 Watt. Auf welcher Grundlage die Bewertungen entstehen, lesen Sie unter So testen und bewerten wir Solarmodule.

Bifazial, IBC, ABC oder TopCon: Was ist der Unterschied?

Bifazial bezeichnet eine Bauform, während IBC, ABC und TopCon Zelltechnologien sind. Die Begriffe stehen deshalb nicht zur Wahl, sondern lassen sich kombinieren: Ein TopCon-Modul kann bifazial oder monofazial ausgeführt sein, dasselbe gilt für die anderen Zelltypen. Wie sich die Technologien in Wirkungsgrad und Preis unterscheiden, lesen Sie in den Ratgebern zu TopCon-SolarzellenPERC-Modulen und den Arten und Typen von Solarmodulen.


Häufige Fragen zu bifazialen Modulen

Was bedeutet bifazial bei Solarmodulen?

Bifazial bedeutet, dass ein Solarmodul auf beiden Seiten Licht in Strom umwandelt. Die Vorderseite nutzt direktes Sonnenlicht, die Rückseite zusätzlich das vom Untergrund reflektierte Licht.

Wie viel Mehrertrag bringen bifaziale Module?

Bifaziale Module bringen bei geeigneter Montage und hellem Untergrund 5 bis 15% mehr Jahresertrag. Auf Freiflächen sind 15 bis 30% möglich, auf normalen Ziegeldächern nur 1 bis 5%.

Sind bifaziale Module auf einem Ziegeldach sinnvoll?

Auf einem Ziegeldach sind bifaziale Module meist nicht sinnvoll. Der geringe Abstand zur Dachfläche lässt kaum reflektiertes Licht an die Rückseite, sodass nur 1 bis 5% Mehrertrag übrig bleiben.

Welcher Untergrund eignet sich für bifaziale Module?

Für bifaziale Module eignet sich ein heller Untergrund mit hohem Albedo-Wert. Eine weiße Dachbahn erreicht 0,55 bis 0,85, trockener Asphalt dagegen nur 0,09 bis 0,15.

Was ist der Bifazialitätsfaktor?

Der Bifazialitätsfaktor gibt an, welchen Anteil ihrer Vorderseitenleistung die Rückseite eines Moduls unter gleichen Lichtbedingungen erreicht. Aktuelle TopCon-Module liegen bei 80 bis 90%.

Sind bifaziale Module besser als monofaziale?

Bifaziale Module sind besser als monofaziale, sobald die Rückseite frei liegt und auf einen hellen Untergrund blickt. Ohne diese Bedingungen liefert ein monofaziales Modul zum niedrigeren Preis nahezu denselben Ertrag.

Was kosten bifaziale Module?

Bifaziale Module kosten im Einzelhandel rund 60 bis 130 € je Modul (Stand Juli 2026). Im Modulpreisindex liegen sie bei 130 bis 160 € je kWp, der Aufpreis gegenüber monofazialen Modulen bei 10 bis 30 € je kWp.

Wie lange halten bifaziale Module?

Hersteller von Glas-Glas-Modulen nennen 30 bis 40 Jahre Nutzungsdauer, für PV-Module allgemein gelten 25 bis 30 Jahre. Die längere Angabe ist ein Auslegungsanspruch, kein belegter Marktdurchschnitt.

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