Lohnt sich Photovoltaik (mit und ohne Speicher) in 2022?

Kai Janßen
Zuletzt aktualisiert: 17/11/2022

Photovoltaik auf einem Einfamilienhaus lohnt sich auch in 2022. Der Schlüssel zu einer hohen Wirtschaftlichkeit ist dabei ein hoher Eigenverbrauch des produzierten Solarstroms. Mit dem EEG 2023 sind aber auch Solaranlagen mit Volleinspeisung wieder wirtschaftlich attraktiver.  

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Lohnt sich Photovoltaik ohne Speicher?

In den letzten 25 Jahren sind die Strompreise im Schnitt um 6 % pro Jahr gestiegen - bei sinkender Einspeisevergütung. Es lohnt sich daher derzeit und auch in Zukunft mehr denn je, eigenen Strom zu produzieren und diesen selbst zu nutzen. 

Eine einfache PV-Anlage ohne Stromspeicher bzw. zusätzliche Komponenten für Warmwasser und Heizung deckt in der Regel 30 % des Eigenverbrauchs

Grund für den niedrigen Wert ist der schwankende Ertrag der Photovoltaik im Jahresverlauf. Im Sommer wird mehr Strom produziert als verbraucht werden kann. Im Winter ist die PV-Leistung dagegen niedriger. Außerdem wird im Tagesverlauf der meiste Strom mittags produziert - zu einer Zeit, in der der Verbrauch in vielen Haushalten gering ist.

Schauen wir uns an einem Beispiel an, wie viel Sie mit einer solchen PV-Anlage ohne Speicher sparen können.

Folgende Annahmen wurden getroffen:

  • Jahresverbrauch: 4.500 kWh
  • Leistung der Photovoltaik:  5 kWp 
  • Laufzeit: 20 Jahre 
  • Strompreis aus dem Netz: 31,89 Cent pro kWh (Stand November 2022)
  • Jährliche Strompreissteigerung: 6%
  • Jährlicher Strombedarf:  4.500 kWh
  • Einspeisevergütung: 8,6 Cent pro kWh (Stand November 2022)
KostenstellePV-Anlage 30% EigenverbrauchKeine PV = Strombezug aus dem Netz
Anschaffungskosten (inkl. Montage)8.000 €0 €
Versicherung, Wartung, Reinigung und Reparatur 20 Jahre8.000 €0 €
Netzstrom (inkl. 6 % jährlicher Preissteigerung)36.952,41 € (70% Netzbezug)52.789,16 € (100% Netzbezug)
Erhalt Einspeisevergütung (Abzug von Kosten)4.500 x 0,7 x 0,086 x 20 = 5.418,00 €0 €
Gesamtkosten Strom31.534,41€52.789,16 €
Gesamtkosten Anlage16.000 €0 €
Kosten Insgesamt47.534,41 €52.789,16 €
Gespart5.245,75 €0 €

Im Vergleich zu reinem Netzbezug sparen Sie mit einer PV-Anlage ohne Speicher und einem Eigenverbrauchsanteil von nur 30 % etwa 5.200 € in den nächsten 20 Jahren. 

Doch wie sieht es bei Photovoltaik mit Speicher aus? 

Lohnt sich Photovoltaik mit Speicher?

Mit einem zusätzlichen Stromspeicher können Sie den Eigenverbrauch auf bis zu 70 % erhöhen. Das verändert die Kalkulation grundlegend, wie sie der unteren Tabelle entnehmen können. Hinzugekommen sind Kosten für einen Stromspeicher und Energiemanager. Ansonsten sind die Annahmen gleich wie im Beispiel davor. 

KostenstellePV-Anlage 70% EigenverbrauchKeine PV = Strombezug aus dem Netz
Anschaffungskosten (inkl. Montage)8.000 €0 €
Stromspeicher8.000 € 0 €
Energiemanager1.000 € 0 €
Versicherung, Wartung, Reinigung und Reparatur 20 Jahre10.000 €0 €
Netzstrom (inkl. 6 % jährlicher Preissteigerung)15.836,75 € (30% Netzbezug)52.789,16 € (100% Netzbezug)
Erhalt Einspeisevergütung (Abzug von Kosten)4.500 x 0,3 x 0,086 x 20 = 2.322,00 €0 €
Gesamtkosten Strom13.514,75 €52.789,16 €
Gesamtkosten Anlage27.000 €0 €
Kosten Insgesamt40.514,75 €52.789,16 €
Gespart12.274,41 €0 €

Obwohl die Photovoltaik mit Stromspeicher fast doppelt so teuer ist, haben wir hier dank des hohen Eigenverbrauchs von 70 % sogar eine Kostenersparnis von über 12.000 €. Dabei wurden mögliche Förderungen und Zuschüsse in unserer Rechnung nicht berücksichtigt. Mit ihnen lassen sich weitere Kosten sparen. 

Halten wir fest: 

Photovoltaik mit einem Speicher lohnt sich. Die Kosten für die Erzeugung und Speicherung des Stroms sind in der Regel günstiger als die Stromkosten bei Netzbezug. Die Ersparnis hängt von der Größe des Speichers und der Eigenverbrauchsquote ab.

Vorteile eines Stromspeichers

Lohnt sich die Volleinspeisung bei Photovoltaik?

Mit der Einführung von EEG 2023 wurde die Einspeisevergütung erhöht. Dadurch lohnt sich auch wieder eine Volleinspeisung des Solarstroms - zumindest bei PV-Anlagen ab 8 kWp. Bei kleineren Solaranlagen ist es nach wie vor ein Verlustgeschäft. 

Dies sind die aktuellen Sätze der Einspeisevergütung bei einer Volleinspeisung:

Leistung PV-AnlageCent pro kWhZuschlag VolleinspeisungEinspeisevergütung insgesamt
Bis 10 kWp8,6 Cent4,8 Cent13,4 Cent
Bis 40 kWp7,5 Cent3,8 Cent11,3 Cent
Bis 100 kWp6,2 Cent5,1 Cent11,3 Cent
Bis 300 kWp6,2 Cent3,2 Cent9,4 Cent
Bis 750 kWp6,2 CentKein Zuschlag6,2 Cent

In der folgenden Tabelle haben wir die Kosten einer PV-Anlage über einen Zeitraum von 20 Jahren mit dem Erhalt der Vergütung für eine Volleinspeisung verglichen. Wir gehen von einer Anlagenleistung von 1.000 kWh pro kWp aus. Die Anlagenkosten liegen im günstigen bis mittleren Bereich.

Leistung PV-AnlageKosten PV-AnlageErhalt VolleinspeisungGewinn Volleinspeisung
5 kWp16.000 €13.400 €/
6 kWp17.500 €16.080 €/
7 kWp19.000 €18.760 €/
8 kWp20.500 €21.440 €+ 940 €
9 kWp21.500 €24.120 €+ 2.620 €
10 kWp22.000 €22.600 €+ 600 €
11 kWp23.500 €24.860 €+ 1.360 €
12 kWp25.000 €27.120 €+ 2.120 €
13 kWp26.000 €29.380 €+ 3.380 €
14 kWp27.000 €31.640 €+ 4.640 €
15 kWp28.000 €33.900 €+ 5.900 €
20 kWp35.000 €45.200 €+ 10.200 €
30 kWp42.000 €67.800 €+ 25.800 €

Der Gewinn für eine Volleinspeisung ist bei kleineren Anlagen mit 1.000 € bis 5.000 € sehr gering. Sollte es mal zu höheren Wartungs- oder Reparaturkosten kommen, fällt der Gewinn eventuell sogar ganz aus. 

Bei größeren PV-Anlagen ab 20 bzw. 30 kWp sieht es dann schon anders aus. Hier werden in 20 Jahren Gewinne ab 10.000 € bis 25.000 € erzielt. Die anfänglichen Investitionskosten fallen jedoch dementsprechend höher aus. Es fallen außerdem Steuern auf den Gewinn an und die eigenen Stromkosten im Haushalt in den 20 Jahren lassen sich mit dem Gewinn auch nicht decken. 

Lohnt sich Wärmepumpe mit Photovoltaik?

Eine Wärmepumpe mit Photovoltaik lohnt sich, da der Eigenverbrauch des Solarstroms erhöht wird. Der Jahresstrombedarf steigt zwar, dafür rentiert sich die Photovoltaik aber schneller. Der eigene Solarstrom ist wesentlich günstiger als Strom aus dem Netz. Eine Kombination von Wärmepumpe mit Photovoltaik ist wirtschaftlich eine sinnvolle Lösung.

Die folgende Tabelle macht den Unterschied zwischen einem Haushalt mit einer PV-Anlage ohne und mit Wärmepumpe deutlich.  

Strombedarf5.000 kWh (EFH - 30 % Eigenverbrauch)8.000 kWh (EFH mit Wärmepumpe - 70 % Eigenverbrauch)
PV-Anlage6 kWp9 kWp
Kosten PV-Anlage9.000 €13.000 €
Kosten Wärmepumpe/14.000 €
Stromkosten pro Jahr (32 Cent/kWh)1.120 €864 €
Gesparte Stromkosten (ggü. Netzstrom)480 €768 €
Gesparte Heizkosten (ggü. Gasheizung)/etwa 2.000 €
Gesparte Heizkosten (ggü. Ölheizung)/etwa 1.000 €

Ab welcher Flächengröße lohnt sich Photovoltaik?

Ab welcher Fläche sich Photovoltaik lohnt, hängt vom individuellen Verbrauch ab. Selbst kleine Dachflächen eignen sich für eine eigene PV-Anlage. Als Faustformel gilt: Damit sich Photovoltaik wirtschaftlich rechnet, sollte eine Fläche von mindestens 10 Quadratmeter verfügbar sein.

Die Größe der Dachfläche ist am Ende entscheidend, wie viele Solarmodule und demnach wie viel Leistung die Anlage erzeugt. Ist die Photovoltaik zu klein, lohnen sich die hohen Anschaffungskosten im Verhältnis zur Stromkostenersparnis nicht. 

Hier ein Beispiel. Wir gehen von einem Mittelklasse-Solarmodul mit einer Leistung von 300 bis 350 Wp aus. Solche Module werden am häufigsten auf Ein- und Mehrfamilienhäusern eingesetzt und haben eine Größe von rund 1,7 m².

Dachfläche13,6 m²25,5 m²34 m²
Anzahl Solarmodule81520
Jahresstromerzeugung2.800 kWh5.250 kWh7.000 kWh
Kosten kompletter PV-Anlage5.400 €7.600 €9.500 €

Die Anschaffungskosten einer Solaranlage sinken im Verhältnis zu ihrer Größe. Das liegt an den einmaligen Kosten für Montage, Wechselrichter, Unterkonstruktion und Planung. Außerdem werden Solarmodule beim Kauf in größerer Stückzahl günstiger.

Achten Sie allerdings darauf, dass die PV-Anlage nicht zu groß ist. Bei einer Überdimensionierung können Sie den ganzen Solarstrom nicht selbst verbrauchen. Ihr Eigenverbrauch sinkt und der Anteil der Einspeisung ins Netz steigt. Die Photovoltaik rentiert sich in diesem Fall wirtschaftlich nicht mehr. Ein erfahrener Solarteur unterstützt Sie gerne dabei.

Lohnt sich Photovoltaik bei Ost-West-Ausrichtung? 

Photovoltaik lohnt sich auch bei einer Ost-West-Ausrichtung. Eine in diese Himmelsrichtung ausgerichtete Photovoltaik erzielt etwa 90 % des Ertrages einer Süd-Anlage. Der große Vorteil: der Strom wird morgens und abends produziert, zu einer Zeit also, in der auch der meiste Strom verbraucht wird. Der Eigenverbrauch wird auf diese Weise gesteigert.

Eine Ost-West-Ausrichtung hat obendrein den Vorteil, dass beide Seiten des Solardachs mit PV-Modulen belegt werden können. Dies ist besonders hilfreich bei Verschattungen oder bei kleinen Dachflächen.

Ab welchem Stromverbrauch lohnt sich Photovoltaik?

Photovoltaik lohnt sich ebenfalls bei einem geringen Stromverbrauch. Folglich profitieren auch kleine Haushalte (1-2 Personen) wirtschaftlich von der günstigen Solarenergie. Dabei gilt: je größer die PV-Anlage, desto günstiger ein Kilowatt produzierter Leistung. 

In unserem Beispiel werden drei unterschiedlich hohe Stromverbraucher miteinander vergleichen. Wir gehen von einer dazu passend dimensionierten Photovoltaik mit einem Eigenverbrauch von 30 % aus.

Strombedarf2.500 kWh (1-2 Personen)5.000 kWh (3-5 Personen)8.000 kWh
PV-Anlage3 kWp6 kWp9 kWp
Kosten5.400 €9.000 €13.000 €
Stromkosten pro Jahr ohne PV (32 Cent pro kWh)800 €1.600 €2.560 €
Stromkosten pro Jahr mit PV (30 % Eigenverbrauch)560 €1.120 €1.792 €
Gesparte Stromkosten240 € = 30%480 € = 30%768 € = 30%

Wie Sie der Tabelle entnehmen können, hängt die Wirtschaftlichkeit der eigenen Photovoltaik von der richtigen Dimensionierung ab. Mit einer kleinen Photovoltaik lassen sich hiernach auch Stromkosten sparen.

Setzen Sie auf eine Photovoltaikanlage unter 3 kWp Leistung,  sollten Sie eventuell auf eine Mini-PV-Anlage oder eine Balkonanlage  zurückgreifen. Diese sind wesentlich günstiger in der Anschaffung und  erzeugen jährlich zwischen 400 und 600 kWh Strom. 

Lohnt sich ein Solar-Carport?

Ein Solar-Carport lohnt sich besonders für Besitzer eines E-Autos. Auf diese Weise kann das eigene E-Auto mithilfe einer Wallbox direkt mit dem kostenlosen Solarstrom geladen werden. Der Strom an öffentlichen E-Ladesäulen ist deutlich teurer. Optional können Sie den überschüssigen Strom auch in einem Stromspeicher einlagern. 

Lohnt es sich Photovoltaik zu mieten?

Eine Photovoltaik zu mieten lohnt sich, wenn Sie nicht über das notwendige Anschaffungskapital verfügen. Beim Mieten ist der eigene Aufwand darüber hinaus wesentlich geringer. Hier übernimmt der Vermieter Planung, Montage und Versicherung der Anlage.  Aus wirtschaftlicher Sicht ist die Miete einer Solaranlage im Vergleich zum Kauf jedoch teurer. 

> Bild: Anlage Mieten Grundstruktur <

Pro Monat fällt eine Miete von 50 € bis 120 € an. Die Höhe ist abhängig von der Leistung der PV-Anlage. Ein Stromspeicher ist optional und kostet monatlich etwa 50 € bis 75 €. 

Leistung der PV-AnlageMietpreis pro MonatMietpreis pro Jahr
bis zu 3,3 kWp53 €636 €
bis zu 4,9 kWp68 €816 €
bis zu 6,5 kWp81 €972 €
bis zu 8,1 kWp99 €1.188 €
bis zu 9,8 kWp114 €1.368 €

Als Vergleich gehen wir noch einmal von einer 5-kWp-Anlage aus. Diese kostet über 20 Jahren rund 16.000 €. Eine gemietete Solaranlage kostet über diesen Zeitraum etwa 18.000 €. 

KostenstelleSolaranlage kaufenSolaranlage mieten
Anschaffungskosten (inkl. Montage)8.000 €0 €
Versicherung, Wartung, Reinigung und Reparatur 20 Jahre8.000 € 0 €
Miete0 €75 x 12 x 20 = 18.000 €
Kosten gesamt16.000 €18.000 €

Tipps & Tricks: So lohnt sich Photovoltaik noch mehr

Damit sich Ihre eigene Photovoltaikanlage auch wirklich lohnt, sollten Sie folgende Punkte bei der Planung beachten.

Eigenverbrauch optimieren (inkl. Möglichkeiten)

Neben den bereits erwähnten Möglichkeit wie Stromspeicher, E-Auto oder Wärmepumpe gibt es auch noch weitere Alternativen, den Eigenverbrauch zu erhöhen

Energiemanager

Ein Energiemanager steuert den Strom im Haushalt und stellt Verbraucher gezielt an, wenn ein Stromüberschuss besteht. So werden elektrische Verbraucher wie Spülmaschine und Waschmaschine dann angestellt, wenn die Photovoltaik gerade zu viel Strom produziert. 

Warmwasseraufbereitung

Sie können überschüssigen Solarstrom auch zum Heizen Ihres Warmwassers nutzen. Dies ist mit einem elektrischen Heizstab möglich. Besteht ein Stromüberschuss, wird der Strom zum Erwärmen des Brauchwassers genutzt. Dieses steht dann in einem Speicher auch zu späteren Zeiten zur Verfügung. Sie steigern damit weiter Ihren Eigenverbrauch und senken gleichzeitig Ihre Strom- und Warmwasserkosten.

Größe der Solaranlage

Die Größe der Solaranlage sollte unbedingt auf Ihren Eigenverbrauch dimensioniert sein. Eine zu große Anlage produziert einen zu hohen Stromüberschuss, der für wenig Geld eingespeist werden muss. 

Ausrichtung

Die Ausrichtung der PV-Anlage spielt auch bei der Optimierung des Strombedarfs eine Rolle. Südanlagen gelten als optimal, da hier der maximale Stromertrag erzielt wird. Eine Ausrichtung nach Süd-West/Ost eignet sich aber auch. Bei Ost-West-Ausrichtungen erzielen PV-Anlagen 90 % des Ertrages einer Südausrichtung. Diese Ausrichtung lohnt sich besonders, wenn Sie Ihren Strom morgens und abends verbrauchen. 

Förderungen nutzen

Um Ihre eigene Photovoltaik kostengünstig zu finanzieren, stehen Ihnen verschiedene Förderungen zur Verfügung. Viele Bundesländer und Städte geben Zuschüsse, meistens allerdings nur für Stromspeicher. Nordrhein-Westfalen zum Beispiel bezuschusst jeden Speicher mit 200 € pro kW. In Berlin sind es sogar 300 €. Niedersachsen übernimmt gar 40 % der Speicherkosten. 

Statt eines Zuschusses können Sie alternativ einen Kredit der KfW beantragen. Seit April 2022 ist das Förderprogramm 270 "Erneuerbare Energien - Standard“ verfügbar. Damit fördert die KfW die Anschaffung einer PV-Anlage zu einem effektiven Zinssatz von 1,03 %. Zum Finanzierungsangebot gehören auch Stromspeicher. 

Geld vom Finanzamt zurückholen

Für die Einspeisevergütung und den Eigenverbrauchstrom wird die Umsatzsteuer fällig. Die ist bei den geringen Beträgen nicht sehr hoch. Man kann die Umsatzsteuer umgehen, indem man seine Anlage beim Finanzamt als Liebhaberei anmeldet. Das geht für Anlagen bis 10 kWp Leistung. Ein formloses Schreiben reicht aus. In diesem Fall können Sie jedoch keine Mehrwertsteuer mehr geltend machen. 

Optieren Sie zur Regelbesteuerung, dann müssen Sie zwar die Umsatzsteuer zahlen, können dafür aber gleichzeitig die Mehrwertsteuer auf den Anschaffungspreis geltend machen. Sie müssen im Folgenden regelmäßig eine Umsatzsteuermeldung beim Finanzamt machen und das für mindestens fünf Jahre. Dafür bekommen Sie bis zu 2.000 € Mehrwertsteuer zurück. 

Nach den fünf Jahren können Sie zur Kleinunternehmerregelung wechseln. Hier wird keine Umsatzsteuer mehr fällig. Sie fügen Ihrer jährlichen Einkommensteuer lediglich eine EÜR (Einnahmenüberschussrechnung) hinzu. Dort listen Sie die Einnahmen und Ausgaben Ihrer PV-Anlage auf. 

-> Mehr zu Thema: PV-Anlage anmelden im Jahr - so geht’s!

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