Solarmodule Test und Vergleich 2025/26

Anna Vöpel
Zuletzt aktualisiert: 23/12/2025
Kategorie: Solarpanel

Es gibt hunderte Hersteller und noch mehr Modelle von PV-Modulen auf dem Markt. Die Auswahl fällt daher schwer. Wir haben über 70 Solarmodule von 21 der bekanntesten und größten Hersteller miteinander verglichen und teilen mit Ihnen unsere Erfahrungen im großen Solarmodule Test und Vergleich 2025/26.

Was sind die besten Solarmodule 2025/26?

In unserem Test und Vergleich kommen die besten Solarpanels von Longi, Aiko Solar, Trina Solar, Hyundai Energy und Jolywood. 

Das gesamte Ranking unseres Solarmodul-Tests sieht wie folgt aus: 

Platz

Hersteller

Herkunft

Gesamtwertung

Leistung

Zuverlässigkeit

Preis-Leistung

1

china flagge

4,57

4,62

4,49

4,55

2

china flagge

4,5

4,73

4,44

4,1

3

china flagge

4,43

4,08

4,59

4,98

4

Südkorea Flagge

4,4

4,2

4,73

4,47

5

china flagge

4,38

4,06

4,46

4,93

6

china flagge

4,33

4,01

4,52

4,79

7

china flagge

4,21

3,8

4,6

4,64

8

china flagge

4,2

4,11

4,51

4,08

9

Deutschland Flagge

4,17

3,88

4,35

4,58

10

Deutschland Flagge

4,15

3,83

4,66

4,27

11

Südkorea Flagge

4,14

3,87

4,53

4,27

12

Deutschland Flagge

4,13

4,31

4,65

3,23

13

Deutschland Flagge

4,08

3,73

4,6

4,25

14

Deutschland Flagge

4,05

3,78

4,6

4,02

15

Deutschland Flagge

4,04

3,88

4,62

3,75

16

china flagge

4,03

4,02

3,35

4,73

17

china flagge

3,93

4,0

3,18

4,53

18

Deutschland Flagge

3,9

3,82

4,8

3,16

19

Taiwan Flagge

3,88

3,71

4,35

3,73

20

china flagge

3,77

3,96

3,35

3,8

21

Deutschland Flagge

3,71

3,75

4,35

3,01

*Die Wertung für Astronergy bezieht sich auf die Vorjahresmodelle, da für die neue Modulserie – die erst im September erschienen ist – noch keine Preise auf dem deutschen Markt erhältlich sind.

Wir haben über 70 Module recherchiert und im Rahmen unseres Tests die besten Solarmodule von 21 Herstellern ausgewählt. Wir aktualisieren die Liste kontinuierlich und testen regelmäßig neue Photovoltaikmodule. Die aktuelle Liste stammt aus dem September 2025. Der Test berücksichtigt ausschließlich Solarmodule, die sich für die Installation auf den Dächern von Einfamilienhäusern eignen. 

Werfen wir zunächst einen Blick auf die drei Testsieger für das Jahr 2025.

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Solarangebote

Unsere Photovoltaik-Module-Testsieger 2025

Platz 1: Longi – Hi-Mo X10

Longi ist ein etablierter chinesischer Solarhersteller und gehört zu den größten Herstellern weltweit. Das Unternehmen wurde im Jahr 2000 in Xi’an gegründet. Das Unternehmen produziert an seinen Standorten in China mit Produktionskapazitäten von über 85 Gigawatt (GW) im Jahr. 

Longi schneidet in allen drei Testkategorien Leistung, Zuverlässigkeit und Preis-Leistung sehr gut ab. Mit dem Solarmodul Hi-Mo X10 LR7-54HVH schafft Longi es so auf Anhieb auf den ersten Platz in unserem Test.

Longi Test und Bewertung

Longi überzeugt durch sehr gute Leistung und hervorragende Langlebigkeit – und das Ganze noch zu einem günstigen Preis. Damit landet das Hi-Mo X10 in unserem Test von Solarpanels an der Spitze.

Gesamtwertung: 
Sehr gut

Leistung

Zuverlässigkeit

Preis-Leistung

Leistung: Das Hi-Mo X10 Photovoltaikmodul von Longi belegt mit 4,62 Punkten den zweiten Platz in der Leistungskategorie. Das Solarpanel bietet mit einem Wirkungsgrad von 24,7% hohe Effizienz. Die Leistungstoleranz von 0% bis +3% ist ebenfalls sehr gut und die Temperaturbeständigkeit von −0,26% pro Grad Celsius ist hervorragend. Ebenfalls fantastisch ist die 30-jährige Leistungsgarantie, die nach 25 Jahren noch 90,6% der ursprünglichen Leistung garantiert.

Zuverlässigkeit: Auch in dieser Testkategorie erreicht die Solarplatte von Longi hervorragende Ergebnisse und erzielt 4,49 von 5,0 Punkten. Longi bietet eine gute Produktgarantie von 25 Jahren sowie eine gute mechanische Belastbarkeit. Darüber hinaus wurden die PV-Module von Longi bereits siebenmal mal als Top-Performer vom unabhängigen Testlabor PVEL ausgezeichnet.

Rentabilität: Das Solarmodul von Longi hat ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und bekommt dafür von uns 4,55 Punkte. Der Preis für das Hi-Mo X10 PV-Modul beträgt durchschnittlich 89 €, womit Longi unter dem Marktdurchschnitt von etwa 94 € pro Modul liegt. Der Preis pro Kilowattpeak (kWp) beträgt rund 177 €, was ebenfalls unter dem derzeitigen Durchschnitt von 198 € pro kWp liegt.

Infografik: Leistung und Eigenschaften von neuem Solarmodul Longi Hi-Mo X10

Platz 2: Aiko Solar – Neostar 3P54 

Platz 2: Aiko Solar –
Neostar 3P54 

Aiko Solar ist ein chinesischer Hersteller von Solarmodulen und gilt als Erfinder der N-Type Solarzellen. Das Unternehmen wurde 2009 gegründet und gehört heute ebenfalls zu den größten Solarherstellern weltweit. In unserem Test sichert sich das PV-Modul Neostar 3P54 von Aiko Solar den zweiten Platz. Es ist extrem leistungsstark, arbeitet sehr zuverlässig und hat zudem ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Aiko Solar Test und Bewertung

Aiko Solar überzeugt mit dem besten Leistungsergebnis, einer top Zuverlässigkeit – und das zu einem guten Preis. In unserem Solarmodule-Test landet Aiko damit auf dem zweiten Platz. 

Gesamtwertung: 
Sehr gut

Leistung

Zuverlässigkeit

Preis-Leistung

Leistung: Das Neostar 3P54 Solarmodul von Aiko Solar sichert sich den ersten Platz in der Leistungskategorie. Je nach Modellausführung liegt die Leistung zwischen 470 und 500 Watt. Mit einem Spitzen-Wirkungsgrad von bis zu 25% bietet das Modul eine beeindruckende Effizienz. Die Leistungstoleranz von 0% bis +3% und die Temperaturbeständigkeit von −0,26% pro Grad Celsius unterstreichen die starke Performance des Moduls. Ebenfalls gut ist die 30-jährige Leistungsgarantie, die nach 25 Jahren noch 90,6% der ursprünglichen Leistung garantiert.

Zuverlässigkeit: Auch in dieser Testkategorie erzielt das Solarpanel von Aiko Solar gute Ergebnisse. Es überzeugt mit einer guten Produktgarantie von 25 Jahren sowie einer soliden mechanischen Belastbarkeit. Darüber hinaus wurden die Module von Aiko Solar vom unabhängigen Testlabor PVEL bereits viermal als TOP-Performer ausgezeichnet, was die außergewöhnliche Qualität und Zuverlässigkeit unterstreicht.

Rentabilität: Die Solarpanels von Aiko haben ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Preis für das Aiko Solar Neostar 3P54 PV-Modul beträgt durchschnittlich 102 €, womit Aiko nur knapp über dem Marktdurchschnitt von etwa 94 € pro Modul liegt. Der Preis pro Kilowattpeak (kWp) beträgt rund 204 €, was ebenfalls nur minimal über dem Durchschnitt von 198 € pro kWp liegt.

Infografik: Leistung und Eigenschaften von neuem Solarmodul Aiko Solar Neostar 3P54

Platz 3: Trina Solar – Vertex S+

Trina Solar ist ein chinesischer Hersteller von Solarmodulen und wurde 1997 gegründet. Heute gehört das Unternehmen zu den größten Solarherstellern weltweit. In unserem Test belegt das PV-Modul Trina Solar Vertex S+ NEG9R.28 den dritten Platz. Es ist leistungsstark, arbeitet sehr zuverlässig und hat zudem das beste Preis-Leistungs-Verhältnis in unserem Test.

Trina Solar Test und Bewertung

Die Solarmodule von Trina Solar überzeugen mit einer sehr guten Leistung und Zuverlässigkeit bei einem gleichzeitig günstigen Preis. Damit landet das Vertex S+ NEG9R.28 auf dem dritten Platz in unserem Modul-Vergleich.

Gesamtwertung: 
Gut

Leistung

Zuverlässigkeit

Preis-Leistung

Leistung: Das Vertex S+ Solarmodul von Trina Solar sichert sich mit 4,08 Sternen den fünften Platz in der Leistungskategorie. Die Leistung des Moduls liegt je nach Ausführung zwischen 430 und 460 Watt. Der Wirkungsgrad reicht bis zu 23%, dank der verbauten Hochleistungs-TOPCon-Solarzellen.

Die Leistungstoleranz beträgt positive 0% bis +1% und die Temperaturbeständigkeit liegt bei soliden −0,29% pro Grad Celsius. Sehr gut ist auch die 30-jährige Leistungsgarantie, die nach 25 Jahren noch 89,4% der ursprünglichen Leistung garantiert.

Zuverlässigkeit: Auch in dieser Testkategorie erzielt das Solarpanel von Trina exzellente Ergebnisse und sichert sich 4,59 Sterne. Es überzeugt mit einer guten Produktgarantie von 25 Jahren und einer guten mechanischen Belastbarkeit, die über dem Durchschnitt liegt. Darüber hinaus wurde Trina Solar vom unabhängigen Testlabor PVEL bereits elfmal als TOP-Performer ausgezeichnet – auch 2025 wieder. Die bemerkenswerte Anzahl an Auszeichnungen unterstreicht die Qualität und Zuverlässigkeit der PV-Module.

Rentabilität: Die PV-Module von Trina Solar haben ein spitzenmäßiges Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Preis für das Vertex S+ beträgt derzeit im Schnitt 67 €, womit Trina weit unter dem Marktdurchschnitt von etwa 94 € pro Modul liegt. Der Preis pro Kilowattpeak (kWp) beträgt rund 145 €, was ebenfalls stark unter dem derzeitigen Durchschnitt von 198 € pro kWp liegt.

Infografik: Leistung und Eigenschaften von neuem Solarmodul Trina Solar Vertex S+

So testen und vergleichen wir Solarmodule

Wir beschränken uns in unserem Test auf Solarmodule für Ein- und Zweifamilienhäuser. Um unsere Bestenlisten zu erstellen, haben wir alle getesteten Solarmodule in drei Hauptkategorien bewertet: Leistung, Zuverlässigkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Gewichtung liegt dabei bei 50% – 25% – 25%.

In der Kategorie Leistung haben wir folgende Punkte bewertet und wie folgt gewichtet:

  • Wirkungsgrad mit 40%
  • Leistungsgarantie mit 20%
  • Leistungsdifferenz zwischen STC und NOCT mit 20%
  • Temperaturbeständigkeit mit 10%
  • Leistungstoleranz mit 10%

In der Kategorie Zuverlässigkeit haben wir folgende Punkte bewertet:

  • Produktgarantie mit 70%
  • Mechanische Belastbarkeit mit 20%
  • PVEL-Testplatzierung (falls vorhanden) mit 10%

In der Kategorie Preis-Leistung haben wir den aktuellen Preis pro kWp durch die Gesamtnote (Leistung + Zuverlässigkeit) unseres Tests geteilt.

In diesem Artikel beschreiben wir die einzelnen Kriterien und erklären ausführlicher unsere Vorgehensweise bei der Bewertung von Solarmodulen.

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Was sind die PV-Module mit dem besten
Preis-Leistungs-Verhältnis?

Was sind die PV-Module mit dem besten
Preis-Leistungs-Verhältnis?

Um die Kosten der Photovoltaikmodule zu ermitteln, haben wir die Preise von 26 Großhändlern und Online-Shops analysiert. Wir aktualisieren die Daten regelmäßig. 

Die Preis-Leistungs-Sieger in dieser Kategorie sind Trina Solar, Jolywood und Astronergy.

Platz

Hersteller

Modell

Bewertung

1

Trina Solar

Vertex S+

4,98

2

Jolywood

Niwa Pro JW-HD108N-R2

4,93

3

Astronergy

Astro N7s

4,79

4

Risen Energy

TOPCon 96 n-type Bifacial

4,73

5

Jinko Solar

Tiger Neo 2.0 54HL4R-B

4,64

6

IBC Solar

Black LS-TA2

4,58

7

Longi

Hi-Mo X10 LR7-54HVH

4,55

8

Ja Solar

JAM66D42 MB

4,53

9

Hyundai Energy

HeteroMax CE-BF(ZB)

4,47

10

Heckert Solar

Zeus 1.1 White Grid

4,27

Worauf sollten Sie beim Kauf von Solarmodulen achten?

Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Punkte, auf die Sie beim Kauf von Solarmodulen achten sollten. Diese Kriterien haben wir bei der Bewertung in unserem Test berücksichtigt. 

Wirkungsgrad und Effizienz eines Solarmoduls für
maximale Leistung

Der Wirkungsgrad der Solarzellen spielt bei einem Solarmodul eine wichtige Rolle. Die besten PV-Module erreichen einen Wirkungsgrad von 23,4% bis 25%. Ein guter Wert liegt bei 22% bis 23%.

Es ist wichtig, zwischen dem Wirkungsgrad und der Nennleistung zu unterscheiden. Die Nennleistung wird nicht nur vom Wirkungsgrad, sondern maßgeblich durch die Solarmodulgröße bestimmt. Je größer das PV-Modul, desto höher ist seine Leistung, da einfach mehr Zellen verbaut werden können. Es gibt daher große PV-Module mit hoher Nennleistung und niedrigerem Wirkungsgrad. Größere Module im 600 oder 700 Wattbereich sind zudem schwerer und unhandlicher, was die Installation erschwert. 

Bedenken Sie auch, dass für eine PV-Anlage auf einem privaten Dach die Module nicht größer als 3 m² sein dürfen.

Solarmodule Wirkungsgrad Bestenliste 2025/26

Die folgende Tabelle zeigt die zehn besten Solarmodule aus unserem Test und Vergleich mit dem höchsten Wirkungsgrad.

Platz

Hersteller

Modell

Wirkungsgrad

Modulart

1

Aiko Solar

Neostar 3P54 Einzelglas

25%

TOPCon

2

Longi

Hi-Mo X10 LR7-54HVH &

EcoLife LR7-54HJBB

24,7%

Monokristllin

3

Canadian Solar

TOPBiHiKu6

24,4%

TOPCon, Bifazial

4

Luxor Solar

Eco Line N-TYPE HJT Glass-Glass BIF

23,85%

HJT, TOPCon, Bifazial

5

Astronergy

ASTRO N7s 2.0

23,8%

TOPCon, Bifazial

6

Jinko Solar

Tiger Neo 2.0 54HL4M-BDV

23,61%

TOPCon, Bifazial

7

Jolywood

Niwa Pro JW-HD108N-R2 &

JW Pro JW-HD144N-R0

23,6%

TOPCon, Bifazial

8

Winaico

WST-BDX54-B2

23,5%

TOPCon, Bifazial

9

Hyundai Energy

HeteroMax LF-FB(ZB)

23,4%

TOPCon, HJT

9

Ja Solar

JAM66D42 MB

23,4%

TOPCon, Bifazial

Temperaturbeständigkeit

Wussten Sie, dass Solarmodule an heißen Sommertagen weniger effizient arbeiten? Eine Photovoltaikanlage liebt Sonnenlicht – aber keine Hitze. Steigt die Zelltemperatur von 25 °C auf 40 °C, wandeln die Solarzellen weniger Licht in Strom um. Trotzdem produziert die Anlage im Sommer dank der intensiven Sonneneinstrahlung und der langen Tage insgesamt den meisten Solarstrom.

Wie temperaturbeständig ein Modul ist, hängt von zwei Kennwerten ab: dem Temperaturkoeffizienten Pmax und der NOCT-Temperatur.

  • NOCT steht für Nominal Operating Cell Temperature (Nominale Betriebstemperatur der Zellen) und beschreibt die typische Zelltemperatur unter realen Bedingungen.
  • Der Temperaturkoeffizient Pmax zeigt, wie stark die Leistung pro Grad über 25 °C abnimmt.

Beim Modulkauf gilt daher: Je niedriger der Pmax-Wert in Prozent pro Grad Celsius, desto besser. Hochwertige Solarmodule liegen bei einem Leistungsverlust von weniger als 0,30%/°C. In der Praxis erreichen PV-Module häufig Zelltemperaturen zwischen 40 und 50 °C, bei starker Sonneneinstrahlung sogar bis zu 60 °C. Aus der Kombination von NOCT-Wert und Temperaturkoeffizient lässt sich der temperaturbedingte Leistungsverlust berechnen – und damit die tatsächliche Temperaturbeständigkeit eines Moduls.

Ein Beispiel: Die Modulreihe HeteroMax von Hyundai besitzt einen Temperaturkoeffizienten von 0,24%/°C und eine NOCT-Temperatur von 44 °C. Die Differenz zur Standard-Testbedingung (25 °C) beträgt also 19 °C. Der Leistungsverlust ergibt sich zu 0,24 × 19 = 4,56%, was einer Temperaturbeständigkeit von 95,44% entspricht – ein sehr guter Wert.

Nachfolgend finden Sie ein Ranking der sieben Solarmodule mit der besten Temperaturbeständigkeit in unserem Test – sortiert nach Temperaturkoeffizient (je niedriger, desto besser).

Platz

Hersteller

Modell

Tk (Pmax)

1

Hyundai Energy

HeteroMax-Serie

0,24%/°C

1

Hyundai

CE-BF Series

0,24%/°C

1

Longi

EcoLife LR7-54HJBB

0,24%/°C

2

Aiko Solar

Neostar-Serie

0,26%/°C

2

Longi

Hi-Mo X10 LR7-54HVH

0,26%/°C

2

Luxor Solar

Eco Line N-TYPE HJT Glass-Glass Serie

0,26%/°C

2

Winaico

WST-BDX54-B2

0,26%/°C

3

Durchschnitt aller getesteten Module

0,28%/°C

Leistungstoleranz

Die Leistungstoleranz beschreibt, wie stark die tatsächliche Leistung eines Solarmoduls von der auf dem Label angegebenen Nennleistung abweichen kann. Kein Modul ist exakt identisch, schon kleinste Unterschiede bei Materialien, Fertigung oder Messbedingungen führen zu minimalen Abweichungen.

Ein Beispiel: Ein Hersteller misst direkt nach der Produktion die Leistung eines Moduls beim sogenannten Flash-Test. Das Ergebnis beträgt 449,87 W.Da kein Messgerät der Welt absolut exakt misst, gibt es allgemein anerkannte Messtoleranzen, die durch Normen vorgegeben sind.

Um den Kunden aber eine verlässliche Mindestleistung garantieren zu können, arbeitet die PV-Industrie mit sogenannten Leistungssortierungen. Entscheidet sich ein Hersteller für eine positive Leistungstoleranz (z. B. 0 /+3%), bedeutet das, dass das Modul bewusst einer etwas niedrigeren Leistungsklasse zugeordnet wird, als die Messung eigentlich ergeben hat.

Um den Kunden aber eine verlässliche Mindestleistung garantieren zu können, arbeitet die PV-Industrie mit sogenannten Leistungssortierungen. Entscheidet sich ein Hersteller für eine positive Leistungstoleranz
(z. B. 0 /+3%), bedeutet das, dass das Modul bewusst einer etwas niedrigeren Leistungsklasse zugeordnet wird, als die Messung eigentlich ergeben hat.

Im obigen Beispiel wird das Modul mit gemessenen 449,87 W nicht der Leistungsklasse 450 Wp zugeordnet, sondern wird als 445 Wp angegeben. So stellt der Hersteller sicher, dass das Modul niemals weniger als 445 Wp, sondern immer gleich viel oder mehr leistet.

Die Leistungstoleranz von Solarmodulen hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Abweichungen nach unten kommen heute kaum noch vor, da die Produktionsqualität stark gestiegen ist. Die Plus-Sortierung ist deshalb inzwischen gängige Praxis in der Photovoltaikbranche und wird von nahezu allen namhaften Herstellern gewählt.

Durch dieses Verfahren erhalten Kunden ein garantiertes Leistungs-Plus. Das sorgt für mehr Planungssicherheit beim Ertrag und höhere Verlässlichkeit in der Anlagenleistung.

Solarmodule mit der besten Leistungstoleranz

Das sind die Solarmodule mit der besten Leistungstoleranz in unserem Test:

Platz

Hersteller

Modell

Leistungstoleranz

1

Aiko Solar

Neostar 3P54 Einzelglas

0 / +3%

1

Astronergy

Astro N7s

0 / +3%

1

Bauer Solar

Glas-Glas Performance

0 / +3%

1

IBC Solar

Black LS-TA2

0 / +3%

1

Ja Solar

JAM66D42 MB

0 / +3%

1

Jinko Solar

Tiger Neo 2.0 54HL4R-B

0 / +3%

1

Jolywood

Niwa Pro JW-HD108N-R2

0 / +3%

1

Longi

Hi-Mo X10 LR7-54HVH

0 / +3%

1

Risen Energy

TOPCon 96 n-type Bifacial

0 / +3%

1

Solarwatt

Panel vision M 5.0 black

0 / +3%

Leistungsdifferenz STC zu NOCT

Um die Leistung von Solarmodulen objektiv miteinander vergleichen zu können, wurden standardisierte Testbedingungen eingeführt: die sogenannten STC (Standard Test Conditions). Unter STC wird die Leistung eines Moduls bei 1.000 Watt pro m² Sonneneinstrahlung, einer Zelltemperatur von 25 °C und einer Luftmasse von 1,5 gemessen.

Diese Bedingungen gelten jedoch nur im Labor. In der Praxis herrschen andere Umgebungswerte. Deshalb fällt die tatsächliche Leistung meist etwas geringer aus. Um realistischere Werte zu erhalten, wurden zusätzlich die NOCT-Bedingungen eingeführt. NOCT steht für Nominal Operating Cell Temperature, also die typische Zelltemperatur im Normalbetrieb. Sie liegt meist bei etwa 45 °C.

Weitere Rahmenbedingungen der NOCT sind:

  • Umgebungstemperatur: 20 °C (entspricht einem milden Frühlingstag in Mitteleuropa)
  • Solare Einstrahlung: 800 W/m² (typisch für sonnige Tage)
  • Geringe Windgeschwindigkeit: 1 m/s

In der Regel geben alle Hersteller sowohl STC- als auch NOCT-Werte in ihren Datenblättern an. So lässt sich besser abschätzen, welche Leistung ein Modul unter realen Bedingungen tatsächlich erbringt.

STC- und NOCT-Bedingungen zusammengefasst: 

  • Standard Test Conditions (STC): 1.000 Watt Sonneneinstrahlung, 25 °C Zelltemperatur
  • Normal Operating Cell Temperature (NOCT): 800 Watt Sonneneinstrahlung, 45 °C Zelltemperatur

Vergleicht man die Leistung unter STC und NOCT, erhält man einen guten Eindruck davon, wie viel Strom das Modul im Alltag tatsächlich liefert. Die Differenz lässt sich mit folgender Formel berechnen:

Leistungsdifferenz = ((STC [Wp] − NOCT [Wp])) / STC [Wp] ) x 100

Beispiel: ((500 Wp − 379 Wp) / 500 Wp) x 100 = 24,2%

Je kleiner der Prozentwert, desto besser, denn das bedeutet, dass das Modul auch unter realen Bedingungen einen großen Teil seiner Nennleistung erreicht. Ein guter Wert liegt bei rund 20 bis 25%.

Solarpanels mit der besten Leistungsdifferenz

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der Solarplatten mit der besten Leistungsdifferenz in unserem Test.

Platz

Hersteller

Modell

Leistungsdifferenz

1

Suntech Power

Ultra V Pro mini bifacial black

23,29%

2

Trina Solar

Vertex S+ NEG9R.28

23,48%

3

Hyundai Energy

HeteroMax LF-FB(ZB)

23,65%

4

Winaico

WST-NHX54-A4

23,69%

5

Luxor Solar

Eco Line N-TYPE HJT Glass-Glass BIF

23,77%

6

REC

Alpha Pure-RX

23,83%

7

Longi

Hi-Mo X10 LR7-54HVH

23,96%

8

Risen Energy

TOPCon 96 n-type Bifacial

24,13%

9

Aiko Solar

Neostar 3P54 Einzelglas

24,2%

10

Canadian Solar

TOPHiKu6

24,26%

Durchschnitt aller getesteten Module

24,49%

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Leistungsgarantie 

Die Leistungsgarantie gibt an, dass ein Solarmodul über einen festgelegten Zeitraum hinweg eine bestimmte Mindestleistung erbringt. Liegt die tatsächliche Leistung unter den garantierten Werten, können Sie entsprechende Ansprüche gegenüber dem Hersteller geltend machen.

Die Dauer dieser Garantie beträgt bei allen namhaften Herstellern mindestens 25 Jahre. Die meisten Anbieter gewähren mittlerweile aber sogar Garantien von bis zu 30 Jahren.

Die garantierte Restleistung wird in Prozent der ursprünglichen Nennleistung angegeben. Im Durchschnitt sichern Hersteller heute eine Leistung von 89,4% nach 25 Jahren zu. Dabei gehen sie häufig von einer jährlichen Leistungsabnahme (Degradation) von etwa 0,4% aus. In der Praxis zeigt sich jedoch oft ein besseres Ergebnis – mit einem tatsächlichen Leistungsverlust von nur rund 0,15% pro Jahr.

Wichtig: Die Leistungsgarantie deckt nur den natürlichen Leistungsrückgang ab. Wenn ein Modul jedoch komplett ausfällt oder beschädigt wird, greift diese Garantie nicht. In solchen Fällen ist die Produktgarantie maßgeblich. Beide Garantien sollten daher immer gemeinsam betrachtet werden.

PV-Module mit der besten Leistungsgarantie

Im folgenden Ranking haben wir die Leistungsgarantie nach 25 Jahren berücksichtigt, damit Sie die Daten besser vergleichen können.

Platz

Hersteller

Modell

Länge

% nach 25 J.*

1

Luxor Solar

Eco Line N-TYPE HJT Glass-Glass BIF

30 Jahre

94%

2

Hyundai Energy

HeteroMax CE-BF(ZB)

30 Jahre

91,8%

2

Winaico

WST-NHX54-A4

30 Jahre

91,8%

3

Aiko Solar

Neostar 3P54 Einzelglas

30 Jahre

90,6%

3

Longi

Hi-Mo X10 LR7-54HVH

30 Jahre

90,6%

Durchschnitt aller getesteten Module

30 Jahre

89,4%

*Vom Hersteller garantierte Leistung der Solarmodule nach 25 Jahren Betrieb

Produktgarantie

Die Produktgarantie deckt Material- und Verarbeitungsfehler eines Solarmoduls ab, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums nach der Installation auftreten können. Ihre Dauer variiert je nach Hersteller und Modell und liegt in der Regel zwischen 12 und 30 Jahren.

Eine lange Produktgarantie gilt als Qualitätsmerkmal: Sie zeigt, dass der Hersteller Vertrauen in die Langlebigkeit und Zuverlässigkeit seiner Module hat. Je länger die Garantie, desto eher können Sie davon ausgehen, dass das Solarmodul auch unter realen Bedingungen robust und dauerhaft funktionsfähig bleibt.

Die Produktgarantie ist wichtiger als die Leistungsgarantie, weil sie den gesamten physischen Zustand und die Funktionalität des Moduls absichert. Fällt ein Solarmodul aufgrund eines Material- oder Fertigungsfehlers aus, hilft selbst eine hohe Leistungsgarantie nicht weiter – ein defektes Modul kann keine Energie erzeugen, egal wie gut seine Restleistung auf dem Papier ist.

Die von uns getesteten Hersteller bieten Produktgarantien von 20 bis 30 Jahren an. Nur noch wenige Modelle liegen bei 12 oder 15 Jahren. Als Faustregel gilt: Unter 12 Jahren Produktgarantie sollten Sie keine Solarmodule kaufen. Eine längere Garantiezeit ist ein starkes Zeichen für Qualität und Herstellersicherheit.

Solarmodule mit der längsten Produktgarantie

In der folgenden Tabelle finden Sie Solarmodule mit der längsten Produktgarantie in unserem Test.

Platz

Hersteller

Modell

Produktgarantie

1

Axitec

AXIbiperfect GXXL TS

30 Jahre

1

Bauer Solar

Glas-Glas Performance

30 Jahre

1

Heckert Solar 

Zeus 1.1 White Grid

30 Jahre

1

Hyundai Energy

HeteroMax CE-BF(ZB)

30 Jahre

1

Longi

EcoLife LR7-54HJBB

30 Jahre

1

Luxor Solar

Eco Line N-TYPE HJT Glass-Glass BIF

30 Jahre

1

Solar Fabrik 

Mono S4 Trend White

30 Jahre

1

Solarwatt

Panel vision M 5.0 pure

30 Jahre

1

Winaico

WST-BDX54-B2

30 Jahre

Durchschnitt aller getesteten Module

24 Jahre

Mechanische Belastbarkeit

Die mechanische Belastbarkeit beschreibt, wie widerstandsfähig ein Solarmodul gegenüber äußeren Kräften und Umwelteinflüssen wie Schnee, Hagel, Wind oder auch Montagebelastungen ist. Sie zeigt, wie stabil das Modul konstruiert ist und ob es über viele Jahre hinweg ohne Struktur- oder Leistungsverlust funktioniert. Ein robustes Modul reduziert das Risiko von Schäden und sichert eine konstante Stromproduktion über die gesamte Lebensdauer.

Die Belastbarkeit der Solarmodule wird üblicherweise durch zwei Werte ausgedrückt, zum Beispiel 5400 Pa / 2400 Pa.

  • Der erste Wert (5400 Pa) steht für die Druckbelastung auf der Vorderseite des Moduls – also die Kraft, die durch Schnee, Hagel oder äußeren Druck entsteht.
  • Der zweite Wert (2400 Pa) beschreibt die Zugbelastung auf der Rückseite, wie sie etwa bei Windlast auftritt.

Beide Werte werden in Pascal (Pa) angegeben. Das ist eine physikalische Einheit für Druckkraft (1 Pa = 1 N/m²). Für die meisten Standorte in Deutschland gilt eine Belastbarkeit von 5400 / 2400 Pa als vollkommen ausreichend, auch in Regionen mit hoher Schneelast oder starkem Wind.

Allerdings gilt: Die mechanische Belastbarkeit bewertet zwar die Stabilität des gesamten Modulaufbaus, sie sagt jedoch wenig darüber aus, wie gut ein Modul gegen Mikrorisse in den Solarzellen geschützt ist. Solche Haarrisse entstehen oft durch Temperaturwechsel oder Montagefehler und werden von der Belastbarkeitsangabe nicht direkt erfasst.

Solarplatten mit der besten mechanischen Belastbarkeit

Die beste mechanische Belastbarkeit in unserem Test erreichten folgende Solarmodule:  

Platz

Hersteller

Modell

Belastbarkeit in Pa

1

Solarwatt

Panel vision M 5.0

12.150 / 4.200

2

REC

Alpha Pure-RX

8.000 / 6.000

3

Qcells

Q.Tron M-G2+

8.100 / 4.000

4

Heckert Solar

Zeus 1.1

8.100 / 2.400

5

Canadian Solar

TOPHiKu6

6.000 / 4.000

5

Jinko Solar

Tiger Neo 2.0 54HL4R-B

6.000 / 4.000

5

Luxor Solar

Eco Line N-TYPE HJT Glass-Glass BIF

6.000 / 4.000

6

Longi

EcoLife LR7-54HJBB

6.000 / 3.600

7

Trina Solar

Vertex S+ NEG9R.28

5.400 / 4.000

8

Bauer Solar

Glas-Glas Performance

6.100 / 2.400

Branchenstandard

2.400 / 5.400

PVEL-Test

PVEL (PV Evolution Labs) ist ein unabhängiges Prüfinstitut, das sich auf die Bewertung der Zuverlässigkeit und Qualität von Solarmodulen spezialisiert hat. Im Rahmen seines jährlichen Berichts, dem PV Module Reliability Scorecard Report, testet PVEL Module verschiedener Hersteller unter realitätsnahen und praxisrelevanten Bedingungen.

Ziel der Tests ist es, die Langzeitstabilität, Leistungsfähigkeit und Fehleranfälligkeit der Module zu beurteilen. Dazu führt PVEL unter anderem Labortests, Outdoor-Tests und Langzeitbelastungen durch. Bewertet werden mehrere Schlüsselbereiche wie:

  • Thermische Zyklen (Temperaturwechselbeständigkeit)
  • Feuchtwärmebeständigkeit
  • Mechanische Belastung
  • Potenzialinduzierte Degradation (PID)
  • Lichtinduzierte Degradation (LID)

Module, die in mindestens einem dieser Testbereiche besonders gut abschneiden, erhalten die begehrte Auszeichnung „Top Performer“.

Wichtig: Hersteller haben keinen direkten Einfluss auf die Testergebnisse – und auch keine Kontrolle darüber, ob ihre Module überhaupt für den PVEL-Test ausgewählt werden. Die Auszeichnung gilt daher als unabhängiger Qualitätsnachweis und bietet Käufern eine wertvolle Orientierungshilfe bei der Modulauswahl.

Hersteller, deren Solarmodule bisher in mindestens einem der fünf Zuverlässigkeitstests von PVEL als Top Performer ausgezeichnet wurden, sind:

  • Aiko Solar
  • Astronergy
  • Boviet Solar
  • Canadian Solar
  • EGING PV
  • EMMVEE
  • HT-SAAE
  • Hyundai Energy
  • Imperial Star
  • Ja Solar
  • Jinko Solar
  • Jolywood
  • Longi
  • Meyer Burger (insolvent)
  • NE Solar
  • Premier Energies
  • Qcells
  • REC Group
  • Renew
  • Risen Energy
  • SEG Solar
  • Sunpower / Maxeon
  • Suntech Power
  • Trina Solar
  • TW Solar
  • VSUN
  • Waaree

Glaubwürdigkeit des Herstellers 

Die Glaubwürdigkeit des Herstellers wird in unserem Test separat betrachtet. Sie beschreibt die wirtschaftliche Verlässlichkeit eines Unternehmens – also die Wahrscheinlichkeit, dass der Hersteller auch in den kommenden Jahren bestehen bleibt und seinen Service- und Garantieverpflichtungen zuverlässig nachkommt.

Zur Beurteilung dieser Kategorie fließen mehrere Faktoren ein, darunter:

  • Unternehmensgröße und Marktpräsenz
  • Wirtschaftliche Stabilität und Bonität
  • Bloomberg-Ranking (z. B. Tier-1-Einstufung)
  • Altman-Z-Score, ein anerkannter Indikator für die finanzielle Gesundheit von Unternehmen

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Diese Kennzahlen geben Aufschluss darüber, ob ein Hersteller langfristig am Markt bestehen und seine Kunden auch in Zukunft verlässlich betreuen kann.

Detaillierte Informationen zur Glaubwürdigkeit einzelner Hersteller finden Sie in unseren einzelnen Modultests. Wir haben zu jedem Hersteller aus unserem Solarmodule-Test und -Vergleich einen ausführlichen Artikel verfasst. Klicken Sie einfach oben in der Ranking-Tabelle auf den jeweiligen Hersteller, um zum gewünschten Artikel zu gelangen.

Weitere Kriterien, die Sie beim Kauf von Solarmodulen beachten sollten  

Neben den von uns bewerteten Kriterien gibt es noch weitere Punkte, auf die Sie beim Kauf von Solarpanels achten sollten.

Monokristallin vs. polykristallin 

Die Frage, ob monokristalline oder polykristalline Module die bessere Wahl sind, lässt sich heute eindeutig beantworten: Monokristalline Solarmodule haben sich am Markt klar durchgesetzt und sind der aktuelle Technologiestandard.

Polykristalline Module spielen im Privatkundensegment kaum noch eine Rolle. Ihr Marktanteil ist so gering, dass sie nur vereinzelt bei Restposten oder in speziellen Großprojekten zu finden sind. Der Grund: Monokristalline Module bieten große Vorteile bei nahezu identischen Kosten.

Vorteile monokristalliner Solarmodule:

  • höherer Wirkungsgrad – bis zu 30% mehr Leistung auf derselben Fläche
  • bessere Leistung bei Schwachlicht
  • längere Lebensdauer und konstantere Energieerträge
  • modernes, einheitlich schwarzes Design (ästhetischer auf Dächern)

Da der Preisunterschied zu polykristallinen Modulen in den letzten Jahren stark geschrumpft ist, setzt die gesamte PV-Industrie heute auf monokristalline Technologien, insbesondere in Verbindung mit modernen Zelltypen wie TOPCon oder HJT.

Hinweis: Alle in unserem Test bewerteten Solarmodule sind monokristallin.

Infografik: monokristalline vs. polykristalline Solarzellen

Arten von Solarzellen: monokristallin vs. polykristallin

Glas-Glas vs. Glas-Folie 

Solarmodule unterscheiden sich nicht nur in der Zelltechnologie, sondern auch im Aufbau des Laminats, das die empfindlichen Solarzellen schützt. Hier gibt es zwei Haupttypen: 

  • Glas-Glas-Module bestehen aus zwei Glasscheiben, zwischen denen die Solarzellen eingebettet sind.
  • Glas-Folie-Module besitzen auf der Vorderseite Glas und auf der Rückseite eine Kunststofffolie.

Der Aufbau hat direkten Einfluss auf die Stabilität, die Haltbarkeit, das Gewicht und den Preis des Moduls. Hier einmal die Unterschiede im Überblick:

MerkmalGlas-Glas-ModulGlas-Folie-Modul
Rückseitezweite GlasschichtKunststofffolie
Schutzwirkungsehr hoch – beständig gegen Feuchtigkeit, UV-Strahlung und Mikrorissegut, aber anfälliger für Alterung und Feuchtigkeit
Lebensdauer und Garantielängere Produkt- und Leistungsgarantie (oft bis 30 Jahre)kürzere Garantie (eher 20 bis 25 Jahre)
Mechanische Stabilitäthohe Belastbarkeit bei Schnee, Wind und Hageletwas geringere Stabilität
Gewichthöher (24 bis 32 kg) – aufwendiger bei Montageniedriger (18 bis 24 kg) – einfacher zu handhaben
Preisgünstiger (rund 200 € pro kWp) – breitere Preisspanneteurer (rund 240 € pro kWp)

Was sind die besten Glas-Glas-Module?

Die folgende Tabelle zeigt Ihnen die Testsieger unter den Glas-Glas-Modulen:

Platz

Hersteller

Modell

Gesamtwertung

1

Aiko Solar

Neostar 3P+54 Doppelglas

4,52

2

Trina Solar

Vertex S+ NEG9R.28

4,42

3

Jolywood

Niwa Pro JW-HD108N-R2

4,39

4

Hyundai Energy

HeteroMax CE-BF(ZB)

4,36

5

Astronergy

Astro N7s

4,34

6

Canadian Solar

TOPHiKu6

4,31

7

Longi

EcoLife LR7-54HJBB

4,26

8

Heckert Solar

Zeus 1.1 White Grid

4,17

9

Qcells

Q.Tron Classic

4,14

10

IBC Solar

Black LS-TA2

4,11

Bifaziale Solarmodule

Bifaziale Solarmodule können – anders als klassische, monofaziale Module – Sonnenlicht von beiden Seiten aufnehmen. Neben der direkten Einstrahlung auf der Vorderseite nutzen sie zusätzlich das reflektierte Licht (Albedo) auf der Rückseite, zum Beispiel von hellen Dachflächen, Kies, Beton oder Schnee. Das steigert den Energieertrag je nach Standort um 5 bis 15%, in besonders günstigen Umgebungen sogar noch mehr. Damit eignen sich bifaziale Module vor allem für:

  • Flachdächer mit reflektierenden Oberflächen
  • Freiflächenanlagen mit Aufständerung
  • Carports oder Überdachungen, bei denen auch von unten Licht einfällt

Auf klassischen Schrägdächern mit dunklen Ziegeln oder Dachpfannen kann die Rückseite dagegen kaum zusätzliches Licht aufnehmen. Hier rechnet sich der Mehrpreis in der Regel nicht.

Vorteile bifazialer Module gegenüber monofazialen Modulen:

  • höherer Energieertrag durch Nutzung von Rückseitenlicht
  • bessere Wirtschaftlichkeit bei geeigneten Standorten
  • gleichmäßigere Stromproduktion über den Tag hinweg
  • zukunftssichere Technologie für Großanlagen und Premium-Dächer

Wenn der Ort der Montage die Rückseitenreflexion nicht unterstützt, sind monofaziale Module meist die kosteneffizientere Wahl.

Infografik: bifaziales vs. monofaziales Solarmodul

PERC-Technologie

Die PERC-Technologie (Passivated Emitter and Rear Cell) war über viele Jahre hinweg der Industriestandard in der Photovoltaik. Sie basiert auf einer zusätzlichen passivierten Schicht auf der Rückseite der Solarzelle, die nicht genutztes Licht reflektiert. Dadurch gelangt mehr Licht zurück in die Zelle, was den Wirkungsgrad gegenüber älteren Standardzellen deutlich erhöht.

Vorteile von PERC-Modulen sind:

  • höherer Wirkungsgrad (typisch 20–21%) im Vergleich zu klassischen Standardzellen
  • bessere Leistung bei Schwachlicht, etwa morgens, abends oder bei Bewölkung
  • Kosteneffiziente Technologie, da sie auf bewährten Zellstrukturen basiert
  • hohe Zuverlässigkeit durch langjährige Erfahrung in der Serienproduktion

Nachteile und aktuelle Marktentwicklung sind:

  • etwas temperaturanfälliger: Bei hohen Zelltemperaturen sinkt der Wirkungsgrad stärker als bei modernen Technologien (z. B. TOPCon oder HJT).
  • eingeschränktes Zukunftspotenzial: PERC-Module stoßen in puncto Effizienzsteigerung an ihre technologischen Grenzen.
  • wachsende Ablösung durch neue Zelltypen: Viele Hersteller stellen ihre Produktion auf TOPCon oder Heterojunction (HJT) um.

PERC-Module eignen sich vor allem für Standorte mit gemäßigten Temperaturen, bei denen keine extremen Hitzeeinflüsse auftreten. Sie bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und gelten als solide, ausgereifte Technologie.

Hinweis: PERC-Module sind mittlerweile Auslaufmodelle. Im aktuellen Premiumsegment spielen sie kaum noch eine Rolle. Auch in unserem Test waren keine PERC-Module mehr vertreten, da nahezu alle Hersteller bereits auf die neuere TOPCon Zellgeneration umgestellt haben.

PV-Module Full Black 

Full-Black-Module sind Solarmodule, bei denen die Zellen, der Rahmen und die Rückseite vollständig schwarz gestaltet sind. Durch die einheitliche Farbgebung wirken sie besonders ästhetisch und modern, vor allem auf dunklen Dachflächen, wo sie sich optisch harmonisch einfügen.

Vorteile von Full-Black-Modulen sind:

  • ansprechendes, homogenes Design – ideal für Wohnhäuser mit dunklen Dächern
  • kein sichtbarer Kontrast zwischen Zellen, Rahmen und Rückseite
  • Wertsteigerung durch hochwertiges Erscheinungsbild

Nachteile gegenüber Standardmodulen sind:

  • höhere Wärmeaufnahme: Schwarze Oberflächen heizen sich stärker auf, was den Wirkungsgrad leicht senken kann.
  • geringfügig geringere Leistung: Sie erbringen bei hohen Temperaturen etwas weniger Leistung im Vergleich zu Modulen mit heller Rückseitenfolie.
  • etwas höhere Kosten: Der optische Mehrwert schlägt sich in einem Preisaufschlag von etwa 5 bis 10% nieder.

Full-Black-Module sind vor allem für privat genutzte Dächer interessant, bei denen Design und Architektur eine wichtige Rolle spielen. Wer hingegen den höchstmöglichen Wirkungsgrad zu minimalen Kosten sucht, fährt mit Standardmodulen meist effizienter. In der Regel bieten nahezu alle Hersteller heute eine Full-Black-Variante ihrer Standardmodule an.

Halbzellen vs. Vollzellen 

Vollzellenmodule bestehen meist aus 60 oder 72 in Serie geschalteten Solarzellen, während Halbzellenmodule aus 120 oder 144 halbierten Zellen bestehen. Der Wirkungsgrad von Halbzellen ist dabei um etwa 3% höher. Das liegt daran, dass durch das Teilen der Zellen der Strom pro Zelle verkleinert wird. Und auch bei Teilverschattung können Halbzellenmodule in bis zu 50% Strom liefern.

Aufgrund ihrer Vorteile setzen die meisten Hersteller auf Halbzellenmodule, daher können Sie hier mit gutem Gefühl zugreifen.

Halbzellenmodul vs. Vollzellenmodul

Hinweis: Die Hersteller in unserem Test haben alle auf Halbzellenmodule gesetzt.

Größe und Leistung der Solarmodule

Die Größe eines Solarmoduls hängt unmittelbar mit seiner Leistung zusammen: Je größer die Modulfläche, desto mehr Solarzellen lassen sich verbauen – und desto höher ist die mögliche Leistung.

Unsere Auswertung von 78 aktuellen PV-Modulen zeigt, dass sich die Standardgrößen je nach Leistungsklasse wie folgt unterscheiden:

LeistungsklasseDurchschnittliche AbmessungFläche
400 Watt1.722 x 1.134 mm1,98 m²
500 Watt1.961 x 1.134 mm2,28 m²
600 Watt2.278 x 1.134 mm2,58 m²

Die Tabelle zeigt Ergebnisse unserer Auswertung von 78 aktuellen Solarmodulen. In der Solarbranche gibt es keine einheitlichen Standards, sodass jeder Solarmodul-Hersteller die Größe seiner Solarpanels selbst bestimmt.

Es gilt: Je größer ein Modul, desto höher ist seine Leistung. Von der Modulgröße lässt sich allerdings nicht zwangsläufig auf den Wirkungsgrad schließen. Einige Hersteller nutzen große Formate, um auf dem Papier eine hohe Wattleistung zu erzielen, obwohl die Zelleffizienz geringer ist. Das bedeutet: Zwei Module mit gleicher Leistung, aber unterschiedlicher Größe, können unterschiedlich effizient sein.

Für Hausdächer ist nicht nur die Leistung pro Modul entscheidend, sondern vor allem die Leistung pro Quadratmeter (W/m²). Diese Kennzahl zeigt, wie effizient der verfügbare Platz genutzt wird. Das Verhältnis von Größe und Solarpanel-Leistung verdeutlicht die untere Grafik.

Säulendiagramm: durchschnittliche Größe der PV-Module je nach Leistung

Beachten Sie außerdem folgende Regeländerung hinsichtlich der Modulgrößen: Seit 2025 gilt die frühere 2-m²-Grenze für Dachmodule nicht mehr. Es dürfen nun Solarmodule mit bis zu 3 m² Fläche auch auf Dächern installiert werden – selbst bei Dachneigungen bis 75°. Dadurch können künftig leistungsstärkere Module auf Hausdächern genutzt werden.

Mit zunehmender Modulgröße steigen jedoch auch Gewicht und Handhabungsaufwand. Große Module sind schwerer, unhandlicher und erfordern bei der Montage häufig zwei Personen sowie stabile Unterkonstruktionen. Auf kleineren Dächern kann es außerdem schwieriger werden, die Fläche optimal auszunutzen.

Welche Leistung hat ein Solarmodul?

Ein modernes Solarmodul hat eine Leistung zwischen 400 und 600 Wp. Der Stromertrag hängt dabei von der Stärke der Sonneneinstrahlung ab. In Deutschland werden im Schnitt 1.000 Kilowattstunden pro 1.000 Watt Solarleistung erzielt.

Wenn Sie sich für bestimmte Leistungsklassen interessieren, dann empfehlen wir diese Ratgeber: 

Schwachlichtverhalten 

Das Schwachlichtverhalten beschreibt, wie gut ein Solarmodul auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen, etwa bei Bewölkung, Dämmerung oder diffuser Sonneneinstrahlung, Strom erzeugen kann. Module mit einem starken Schwachlichtverhalten liefern selbst an trüben Tagen oder bei niedriger Sonneneinstrahlung spürbar höhere Energieerträge. Besonders in Regionen mit häufig wechselndem Wetter oder in den dunkleren Jahreszeiten Herbst und Winter spielt dieser Faktor eine entscheidende Rolle für den Gesamtertrag der Anlage.

Ein wesentlicher Einflussfaktor ist dabei die verwendete Zelltechnologie. Monokristalline Module sowie Modelle mit der PERC-Technologie erzielen in der Regel bessere Ergebnisse als polykristalline Module. Zudem sorgen eine optimierte Zellstruktur und Antireflexbeschichtungen dafür, dass selbst geringe Lichtmengen effizienter eingefangen und in Strom umgewandelt werden.

Was sind die besten PV-Module im Test bei diffusem Licht? 

Die folgende Tabelle zeigt Ihnen die Hersteller mit dem besten Schwachlichtverhalten aus den von uns getesteten Solarmodulen:

Hersteller

Modell

Leistung 1.000 W/m²

Leistung 800 W/m²

Leistung 600 W/m²

Leistung 400 W/m²

Leistung 200 W/m²

Trina Solar

Vertex S+ NEG9R.28

460 W

352 W

264 W

176 W

88 W

Suntech Power

Ultra V Pro

585 W

447 W

335 W

224 W

112 W

Hyundai Energy

HeteroMax CE-BF(ZB)

460 W

351 W

263 W

175 W

88 W

REC

Alpha Pure-RX

470 W

358 W

269 W

179 W

90 W

Luxor Solar

Eco Line N-TYPE HJT Glass-Glass BIF

515 W

392 W

294 W

196 W

98 W

Longi

Hi-Mo X10 LR7-54HVH

505 W

384 W

288 W

192 W

96 W

Risen Energy

TOPCon 96 n-type Bifacial

460 W

349 W

262 W

175 W

87 W

Aiko Solar

Neostar 3P54 Einzelglas

500 W

379 W

284 W

189 W

95 W

Canadian Solar

TOPHiKu6

470 W

356 W

267 W

178 W

89 W

Heckert Solar

Zeus 1.1 White Grid

455 W

344 W

258 W

172 W

86 W

Preise – was kostet ein Solarmodul?

Ein Solarmodul kostet zwischen 65 € und 180 €. Der Preis pro Watt-Peak liegt bei durchschnittlich 198 €. Der Durchschnittspreis pro PV-Modul beträgt 94 €.

Um die Kosten von Solarmodulen zu ermitteln, haben wir die Preise von über 70 Solarmodulen mit einer Leistung im Bereich von 400 bis 600 Watt und 49 Großhändlern und Online-Shops für Photovoltaik ausgewertet.

Ein Solarmodul kostet zwischen 65 € und 180 €. Der Preis pro Watt-Peak liegt bei durchschnittlich 198 €. Der Durchschnittspreis pro PV-Modul beträgt
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Wechselrichter-Test und Vergleich

Falls Sie den passenden Wechselrichter zu Ihrer Solaranlage suchen, dann schauen Sie auch in unseren Wechselrichter-Test. Darin vergleichen und bewerten wir aktuelle Wechselrichter-Modelle.

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